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St. Pölten. Die Wahl ist geschlagen und lieferte ein eindeutiges Ergebnis. Die SPÖ baute die Absolute aus und hält nun bei knapp 60 Prozent. Bei den Freiheitlichen war am Sonntag ebenso Jubelstimmung angesagt, sie legten knapp vier Prozent zu. Bei der ÖVP und den Grünen herrschte hingegen Katerstimmung.

Matthias Stadler baute seine Mehrheit im Gemeinderat aus. Foto: SPÖ
Matthias Stadler baute seine Mehrheit im Gemeinderat aus. Foto: SPÖ

„Mein Ziel war es auf hohem Niveau zuzulegen. Das ist gelungen“, jubelte SPÖ-Bürgermeister Matthias Stadler am Wahlabend. Die Sozialdemokraten steigerten sich auf 58,9 Prozent (+2,1 Prozent; vorläufiges Endergebnis vom Sonntag). Zu den großen Gewinnern zählten auch die Freiheitlichen. Klaus Otzelberger und sein Team schafften 14,7 Prozent und steigerten sich um 3,9 Prozentpunkte. „Wir werden immer mehr zum Hoffnungsträger der St. Pöltner“, verkündete der FPÖ-Spitzenkandidat.

Wahlverlierer

Nichts zu feiern hatte die Volkspartei. Unter dem Listenersten Matthias Adl setzte es ein sattes Minus von 4,9 Prozent, die ÖVP steht nunmehr auf 20,4 Prozent. Adl zur Wahlschlappe: „Es hat halt nicht gereicht.“ Zugleich merkte er an, dass die Art und Weise der Bürgermeisterpartei im Wahlkampf auch das Ihrige dazu getan habe. Nicole Buschenreiter (Grüne) zieht aus der Abfuhr ihrer Partei die persönliche Konsequenz und tritt nach der Einarbeitungszeit ihres Nachfolgers ab. Die Grünen wollten ein drittes Mandat dazugewinnen, stehen aber nun nur mehr bei einem da (2,7 Prozent; – 2,1).

Keine Chance für Kleinparteien

Die Kleinparteien wie „NEOS“, „Blüh“ und „Jetzt“ schafften allesamt den Einzug in den Gemeinderat der Landeshauptstadt nicht. NEOS-Spitzenkandidat Wolfgang Grabensteiner zeigte sich trotzdem kämpferisch: „442 St. Pöltner haben heute ihre Stimme für mehr Kontrolle, gegen Steuergeldverschwendung und für mehr Mitsprache beim Domplatz und der Stadtentwicklung abgegeben. Dafür sagen wir ein großes Danke.“

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