SP-Schnabl: „Sicherheit steht in allen Bereichen an oberster Stelle“
ST. PÖLTEN. Landesparteivorsitzender Franz Schnabl präsentierte am Montag in St. Pölten die Wahlkreiskandidaten der SPÖ für die Landtagswahl am 28. Jänner 2018. Beim Wahlauftakt am 6. Jänner wird auch das Arbeitsprogramm der SPÖ NÖ für die kommenden Jahre präsentiert.

Insgesamt sind auf den Bezirks- und Wahlkreislisten 298 Kandidaten nominiert, davon sind 48,66 Prozent (145) Frauen und 51,34 Prozent (153) Männer. Der jüngste ist 21 Jahre, Mario Brandstetter aus Krems. Der älteste Kandidat ist Ewald Pinter, 74 Jahre alt, aus Gaming. Acht Kandidaten sind derzeit im Landtag vertreten.
100 Projekte für Niederösterreich
„Wir erarbeiten gemeinsam mit Funktionären und Sympathisanten ein Arbeitsprogramm „100 Projekte für NÖ“. Man muss Dinge neu denken und Probleme sofort angehen – und das machen wir mit unseren Kandidaten in den Regionen und Bezirken: Wir werden Akzente setzen für eine positive Weiterentwicklung der Regionen und für den persönlichen Vorteil der Niederösterreicher“, erklärte Schnabl. Man sei das Gegengewicht zu schwarz-blau und stehe für Solidarität und Menschlichkeit in unserer Gesellschaft. Die Sozialdemokratie trete ein gegen Sozialabbau und gegen Rechtspopulismus. Wer Hilfe braucht, müsse auch Hilfe bekommen. Man schaue auch auf einen gerechten Ausgleich aller Generationen und Einkommensschichten.“
Kein Dirty Campaigning
Schnabl steht mit seinem Team für einen Wahlkampf auf Basis des demokratischen Grundkonsenses und der Werte unserer Verfassung, politische Gegnerschaft solle nicht in Feindschaft ausarten: „Der Wahlkampf soll in fairer und sachlicher Weise die politischen Konzepte der Parteien gegenüberstellen und durchaus kontrovers - jedoch nicht persönlich untergriffig – diskutieren.“ Für die SPÖ hat Zusammenhalt und Menschlichkeit höchste Priorität, erklärt Schnabl: „Sicherheit steht in allen Bereichen an oberster Stelle: In der Gesundheitsversorgung, bei Pensionen, im sozialen Bereich, bei den Bildungschancen und in der Arbeitswelt – auch im Hinblick auf die Digitalisierung, nicht zuletzt beim Schutz vor Kriminalität. Wir wollen den Menschen die Zukunftsangst nehmen und zeigen, dass wir die wachsenden Herausforderungen der Zukunft positiv gestalten und mehr Lebensqualität schaffen können.“


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