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ST. ROMAN. Am Mittwoch, 7. Februar wurden um 20.54 Uhr die Feuerwehren Aschenberg, Rain, St. Roman und Stadl in die Ortschaft Simling, Gemeinde St. Roman gerufen. Das Stichwort „Brand Gewerbe, Industrie“ ließ nichts Gutes erahnen. Beim Eintreffen der Feuerwehren stand eine Halle eines Landmaschinenbetriebes in Vollbrand. Aufgrund des Brandumfanges und der starken Rauchentwicklung wurden folglich vier weitere Feuerwehren zum Brandherd alarmiert.

130 Kameraden kämpften gegen die Flammen. Foto: BFKDO Schärding
  1 / 4   130 Kameraden kämpften gegen die Flammen. Foto: BFKDO Schärding

Unverzüglich wurden unter Einsatz von schwerem Atemschutz mehrere Löschangriffe von außen gestartet. Gleichzeitig wurde mittels drei verschiedenen Wasserteichen die Löschwasserversorgung für die Löschfahrzeuge sichergestellt. Hierzu mussten mehrere hundert Meter Leitungen verlegt werden. Ebenso wurde ein umfassender Löschangriff mittels etlichen C-Rohren durchgeführt. Wichtige Dokumente konnten gerettet und ins Freie gebracht werden. Insgesamt sieben Atemschutztrupps waren bei der Brandbekämpfung im Einsatz.

Brand war rasch unter Kontrolle

Die eingesetzten Feuerwehrmitglieder hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Mittels Teleskopmastbühne der Feuerwehr Engelhartszell wurden die Löscharbeiten von oben unterstützt und ein Schaumteppich über die gesamte Halle aufgetragen. Letzte Glutnester wurden mittels Wärmebildkamera aufgespürt und abgelöscht. Ein Atemschutzschutzsammelplatz wurde eingerichtet und die Atemschutzflaschen wurden durch das Atemschutzfahrzeug der Feuerwehr Schärding noch an Ort und Stelle gefüllt. Nach etwa Stunden konnten die Feuerwehren vom Brandherd abrücken. Insgesamt standen zehn Feuerwehren mit 130 Kameraden und 14 Fahrzeugen im Einsatz.

Ergänzung der Polizei:

Der 57-jährige Inhaber der Werkstätte war zur Zeit des Brandausbruches im Büroraum des Gebäudes anwesend. Als er den Brand bemerkte, verständigte er sofort die Feuerwehr. Da Löschversuche bereits aussichtslos waren, lenkte er seine zwei Privat-Pkw, den Firmen-Lkw sowie eine Zugmaschine einer Kundschaft vom brennenden Gebäude weg, um diese vor Beschädigungen zu schützen. Das Werkstättengebäude samt Ausrüstung und Werkzeuge sowie eine darin befindliche Zugmaschine und ein Futtermischwagen von Kundschaften wurden durch den Brand größtenteils vernichtet.

Mögliche Brandursache: Schleif- und Schweißarbeiten

Der 57-Jährige hatte in den Abendstunden in der Werkstätte Schleif- und Schweißarbeiten an dem Futtermischwagen durchgeführt. Diese Arbeiten könnten im ursächlichen Zusammenhang mit dem Brandausbruch stehen. Die Ermittlungen zur Brandursache werden vom Landeskriminalamt OÖ übernommen.


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