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ST. WOLFGANG. Landwirte erhalten finanzielle Unterstützung aufgrund der Engerling-Plage am Wolfgangsee. 
 

Zahlreiche Wiesen von Engerlingen befallen. Foto: SPÖ St. Wolfgang
Zahlreiche Wiesen von Engerlingen befallen. Foto: SPÖ St. Wolfgang

Zur Bekämpfung von Engerlingen (Maikäfer-Larven) gibt es ein natürliches Pilzgerste-Verfahren, das vor allem in stark betroffenen Regionen eingesetzt wird. Gerade die Wolfgangseeregion ist in diesem Jahr besonders vom Schädlingsbefall betroffen. Daher hat die Gemeinde St. Wolfgang auf Antrag der Landwirte nun eine finanzielle Unterstützung in der Höhe von 100 Euro pro Hektar für die Landwirte beschlossen. Durch das Verfahren sollen die Futterverluste durch den Engerling-Fraß in Grenzen gehalten werden.

„Mit dieser Unterstützung wird ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung eines gesunden und leistungsfähigen Wiesenbestandes gelegt, denn Engerling-Fraß bedeutet Futterverlust“, sagt SPÖ Bauernsprecher und  Vizebürgermeister Wolfgang Peham.

Durch den starken Befall der Wiesen im St. Wolfganger Gemeindegebiet wurden in letzter Zeit in etwa 70 Hektar mit der Pilzgerste behandelt. Der Einsatz des natürlich im Boden vorkommenden Pilzes führt dazu, dass sich die Befallsdichte der Böden auf ein erträgliches Maß reduziert wird. Die Gerste wird mittels Schlitzgeräten mindestens vier Zentimeter tief in den Boden eingearbeitet. Das Gerstenkorn dient als Träger für den Pilz, welcher sich im Boden entwickelt.


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