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STEINBACH/A. Am Wochenende fand im Bergsteigerdorf Steinbach die zehnte Jahrestagung „Bergsteigerdörfer“ statt. Passend zur reichen kulturellen Geschichte der Region beschäftigte sich die Tagung mit dem Thema „Gemeinschaft – Lebensqualität – Kreativität: Die Kultur der Bergsteigerdörfer“.

Die Brennerin
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Was sind die Bergsteigerdörfer? In enger Zusammenarbeit mit Alpenkonvention, dem Bundesministerium für ein lebenswertes Österreich und dem Fonds für Ländliche Entwicklung konnte der Österreichische Alpenverein vor rund zehn Jahren das Leuchtturmprojekt „Bergsteigerdörfer“ etablieren – die Vorbereitungen liefen bereits seit 2005. Damals wie heute zeigen die Bergsteigerdörfer die Möglichkeiten einer alternativen Tourismusentwicklung für den Alpenraum auf. Der Kreis der Bergsteigerdörfer ist zwar aufgrund strikter Kriterien überschaubar und exklusiv; gleichzeitig werden die Gemeinden durch ihre vereinte Überzeugung und Verpflichtung zum Naturschutz für einen wichtigen Impuls zur nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum sorgen.

Sämtliche ausgezeichneten Orte sind auf www.bergsteigerdoerfer.org gelistet. In Österreich gibt es aktuell 20 Bergsteigerdörfer, zwei davon in Oberösterreich: Steinbach/A. und Grünau im Almtal. Die Jahrestagung richtet sich an alle Partner im Projekt: Vertreter der Partnerbetriebe, Bürgermeister, Alpenvereinsfunktionäre, Tourismusvertreter, Projektmitarbeiter aus ganz Österreich sowie Deutschland, Italien und Slowenien treffen hier alte Bekannte und neue Freunde. Die Möglichkeit wird genutzt, um Erfahrungen und Ideen auszutauschen und die Kollegen in den anderen Bergsteigerdörfern kennen zu lernen.


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