Ingrid Gaier zum Leben von Melitta Urbancic
WEYER. Im Prevenhuberhaus eröffnet am Samstag, 12. November, um 19 Uhr die Ausstellung „Lebenszeichen“.

Im Mittelpunkt steht die Philosophin, Lyrikerin, Schauspielerin und Imkerin Melitta Urbancic, geborene Grünbaum (1902-1984). Sie ist heute vor allem in der Exilforschung bekannt. 1938 floh sie mit ihrer Familie vor den Nationalsozialisten nach Island.
Die Film-Trilogie „Lebenszeichen“ der Künstlerin Ingrid Gaier bringt die Texte von Melitta Urbancic visuell zum Leuchten. Besagte Texte schildern die Einzigartigkeit der isländischen Landschaft, die Sehnsucht der Dichterin nach der Herkunftskultur und die Freude über den brieflichen Kontakt mit Freunden. Die Musik zu den Filmen komponierte die Isländerin Ragnheiður Erla Björnsdóttir. Zeichnungen und Aquarelle von Ingrid Gaier, die im März und April 2021 in den Ostfjorden Islands entstanden, sind in der Ausstellung zu sehen.
Musik von Helge Stiegler
Im Gespräch mit Sibyl Kneihs-Urbancic wird bei der Vernissage das Leben und Schaffen der österreichischen Exildichterin beleuchtet. Der Weyrer Musiker Helge Stiegler komponierte für die Veranstaltung das Stück „Gesang der Bienenkönigin“, das zur Uraufführung kommt. Es moderiert Ö1-Redakteur Johann Kneihs, er ist der Sohn von Sibyl Kneihs-Urbancic.
Die Ausstellung läuft danach bis 4. Dezember.


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