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STEYR. Die Wetterlage im Jänner bescherte dem Zentralraum hohe Feinstaubbelastungen.

Grafik: Umweltbundesamt/Tips
Grafik: Umweltbundesamt/Tips

Große Kälte und die Inversionswetterlage haben im Jänner dazu geführt, dass der Grenzwert für Feinstaub von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) an vielen Tagen deutlich überschritten wurde. Bei der Messstation in Steyr-Münichholz (siehe Grafik unten) wurden Halbstundenmittelwerte von bis zu 110 µg/m³ erreicht, der Tagesmittelwert kletterte zum Teil auf über 80 µg/m³. Mit dem Wetterumschwung Anfang Februar hat sich die Lage entspannt. „Bei der Emissionsreduktion in der Industrie sind wir Weltmeister, ebenso bei der Energiewende. Jetzt müssen wir auch den dritten großen Emissionsbereich, den Verkehr, endlich deutlich verbessern. Hier ist Oberösterreich Nachzügler, wir brauchen einen massiven Ausbauschub für den Öffentlichen Verkehr“, sagt Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne).


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