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STEYR. Pannenfahrer haben nicht nur im Winter Hochsaison. „Bei der Hitze häufen sich die Konzentrationsfehler der Autofahrer“, sagt Öamtc-Stützpunktleiter Leopold Pfleger.

Leopold Pfleger bei der Kreuzung nahe dem Öamtc-Stützpunkt in Gleink
Leopold Pfleger bei der Kreuzung nahe dem Öamtc-Stützpunkt in Gleink

„Aktuell sind wir mit zwei Fahrzeugen ständig im Einsatz und auch am Stützpunkt ist jede Menge zu tun“, sagt Pfleger. Von Sommerloch also keine Spur. Während viele kurz vor dem Urlaub noch diverse Checks – etwa bei der Klimaanlage – vornehmen lassen, gibt es für das Rufen des Pannendienstes einen Hauptgrund. „Es sind auch im Sommer die Batterien, die bei der Hitze Probleme machen“, betont der Öamtc-Experte. Nahezu jeder dritte Einsatz ist in den Monaten Juni bis August darauf zurückzuführen.

Diesel statt Benzin

Die hohen Temperaturen sorgen auch immer wieder für Konzentrationsfehler bei den Autofahrern. „Es wird vermehrt gegen Randsteine gefahren und auch das Falschtanken kommt jetzt immer wieder regelmäßig vor“, erzählt Pfleger. „Wir hatten auch schon drei Falschtanker an nur einem Tag.“ Speziell am Öamtc-Stützpunkt in Steyr häufen sich in den letzten Monaten die Anfragen zur Elektromobilität. Deshalb werden zum Beispiel Kurse zum richtigen Umgang mit E-Bikes angeboten.

Gefährliche Kreuzung

Punkto Verkehrssicherheit gibt es in der Region Steyr mehrere Risikostellen, etwa jene nahe dem Kraftwerk Garsten auf der Eisenbundesstraße. „Der Kreisverkehr, der dort jetzt gebaut wird, war längst überfällig“, sagt Pfleger. Auch die Kreuzung nahe der Öamtc-Zentrale in Gleink ist ein Unfallhäufungspunkt, an dem ein Kreisverkehr Abhilfe schaffen könnte. „Durch die neue Tankstelle ist hier das Verkehrsaufkommen noch einmal gestiegen. Linksabbiegen Richtung B309 ist oft sehr riskant“, betont Pfleger, der seit 15 Jahren Stützpunktleiter für 20 Mitarbeiter ist.


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