Freibäder mit hohen Besucherzahlen
REGION STEYR. Etliche heiße Sommertage mit oft über 30 Grad kennzeichneten den Sommer 2018. Bei so heißen Temperaturen begeben sich viele gerne ins kühle Nass. Dies kam den Freibädern zugute.

Auch wenn sich immer wieder kleine Phasen des schlechten Wetters einschlichen, so ist die Freibadsaison, die im Grunde von Mitte Mai bis Anfang September dauert, doch von heißen und sonnigen Tagen gesegnet gewesen. Folglich konnten die Schwimmanstalten der Region sehr gute Besucherzahlen vorweisen.
19.000 Gäste mehr
Vor allem im Vergleich zum Vorjahr war heuer in den meisten Bädern wieder mehr los. Das Steyrer Stadtbad zum Beispiel verzeichnete mit rund 42.000 Gästen fast 5.000 Besucher mehr als im Jahr 2017. Im Garstner Bad waren es mit 77.350 heuer sogar über 19.000 badebegeisterte Menschen mehr als im Vorjahr. Auch die anderen Schwimmbäder der Region können in ihrem Rahmen einen Zuwachs verzeichnen. Im Freibad Laussa gab es einen Anstieg der Besucherzahlen von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wegen des guten Wetters schließen manche Bäder wie die Schwimmschule sogar erst Mitte September.
20 Freiwillige in Gaflenz
Die Folge der vielen Besucher ist für die Schwimmbäder eine Steigerung des Umsatzes. In Sierning konnte dieser von 28.655 Euro im letzten Jahr auf 31.503 Euro gesteigert werden. Gaflenz verzeichnet ein Plus von 2.500 Euro. Dies hat allerdings auch noch einen anderen Grund: Die Gemeinde hat heuer an allen Wochenenden freiwillige Helfer im Badebetrieb eingesetzt. In einem genauen Plan eingeteilt, wechselten sich 20 Freiwillige als Kassierer, Bademeister und Ähnliches ab. Dies bedeutete für das Bad eine massive Senkung der Ausgaben. Für die fleißigen Helfer, die sich zuvor einer dementsprechenden Ausbildung unterzogen, gab es eine gratis Saisonkarte. „Wir nehmen hier eine Vorreiterrolle in Oberösterreich ein“, sagt Bürgermeister Günther Kellnreitner.
Private Pools
Das Freibad Weyer konnte heuer auch einen Zuwachs in Sachen Umsatz verzeichnen. Jedoch kann man hier in der Gemeinde nicht von dem Aufschwung reden, den die anderen Bäder vermelden können. „Die Besucherzahlen sind generell rückläufig und haben sich jetzt bei circa 10.000 Besuchern pro Saison eingependelt. Viele private Schwimmbecken sind sicher ein Grund dafür“, sagt Amtsleiter Michael Schachner.


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