Steyrer Luft hat eine gute Qualität
STEYR. Messungen des Landes nahe der City-Point-Kreuzung zeigen, dass die Feinstaubbelastung deutlich unter dem Grenzwert liegt.

Fast ein Jahr lang war vor dem Bundesrealgymnasium Werndlpark ein Messcontainer aufgebaut. Festgehalten wurden die Feinstaubbelastung, Stickoxid sowie Wetterkomponenten (z.B. Windrichtung). Das offizielle Endergebnis der Landesprüfstelle ist für die Stadt erfreulich. Die Grenz- und Zielwerte des Immissionsgesetzes-Luft (IG-L) wurden klar unterschritten.
Bürgermeister zufrieden
Für Stickoxid wurde ein Jahresmittelwert von 20 µg/m³ festgestellt. Der in Österreich geltende Grenzwert beträgt 35 µg/m³, der EU-Grenzwert 40 µg/m³.Beim Feinstaub wurde ein Jahresmittelwert von 17 µg/m³ festgestellt. Der Grenzwert (Öster-reich und EU) liegt bei 40 µg/m³. „Es ist sehr erfreulich, dass die umfangreichen Messungen auch für diesen stark verkehrsbelas-teten Bereich positive Luftgüteergebnisse erbracht und sich nicht – wie man durch die von der Umweltanwaltschaft im Vorfeld mit Passivsammlern ermittelten Ergebnisse vermuten hätte können – als problematisch erwiesen haben“, stellt Bürgermeister Gerald Hackl (SPÖ) fest.
Wind hatte Einfluss
Grünen-Chef Kurt Prack – er hatte die Messungen initiiert – gibt zu bedenken, dass der Wind zum Großteil von der Schul- und nicht der Straßenseite weht und somit das Ergebnis beeinflusst wurde. „Es muss keine Alarmstimmung geben, Grund zum Jubeln haben wir aber sicher auch nicht“, sagt der 52-jährige Lehrer. Die 30-seitige Studie sei hochkompliziert zu lesen, sicher sei laut Prack, dass „Steyr eine langfristige Strategie für das Klima in der Stadt braucht“.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden