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STEYR. Um intensiv- und beatmungspflichtige Corona-Patienten verlegen zu können, entwickelte das OÖ. Rote Kreuz sogenannte Covid-Intensivtransportfahrzeuge. Die erste „mobile Intensiveinheit“ steht in Steyr. 

  1 / 2   In Steyr steht seit Montag das erste Covid-Intensivtransportfahrzeug für Einsätze bereit. Foto: OÖRK/Silber

Weitere Fahrzeuge werden dieser Tage in einer ersten Phase an den Standorten Vöcklabruck, Traun und Linz aktiviert.

Die Covid-Intensivtransportfahrzeuge sind mit notwendigen Geräten ausgestattet, um Patienten transportieren zu können, die eine intensivmedizinische Betreuung brauchen. Sie sind mit Notfallsanitätern besetzt. „In Zusammenarbeit mit dem Kepler Universitätsklinikum und der Notarztbörse managen wir die temporäre Besetzung mit Notärzten“, erklärt der Steyrer Markus Brunner, der den seit Wochen andauernden Einsatz rund um das Coronavirus im Rotkreuz-Landesrettungskommando leitet.

Noch im Laufe der Woche starten die ersten drei Intensivtransportfahrzeuge ihren Betrieb. Je nach Bedarf ist es möglich, solche Fahrzeuge flächendeckend einzusetzen. Dieses System ergänzt die bisherige notärztliche Versorgung im Bundesland.

Rotes Kreuz seit Beginn engagiert

Seit dem Bekanntwerden der Virus-Erkrankungen in China unterstützt das OÖ. Rote Kreuz maßgeblich die zuständigen Gesundheitsbehörden. Gleich am Beginn der Covid-Erkrankungen aktivierte es seine drei Hochinfektionstransport-Standorte in Vöcklabruck, Steyr und Traun. „Zusätzlich entwickelten wir flächendeckend sogenannte Covid-SEWs, um rettungsdienstliche Transporte durchführen zu können“, ergänzt Brunner. Dabei handelt es sich um herkömmliche Rettungsfahrzeuge, die aufbereitet wurden, um sie leicht desinfizieren zu können. Um möglicherweise am Coronavirus erkrankte Personen transportieren zu können, die leichte Symptome zeigen, entwickelte das OÖ. Rote Kreuz neun solcher Transportfahrzeuge.


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