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MARIA NEUSTIFT. Tips stellt in einer Serie die Ortsbäuerinnen aus der Region Steyr vor. Elisabeth Stubauer führt mit ihrem Mann Erich einen Biobetrieb in Maria Neustift.

Elisabeth und Erich Stubauer mit ihren Kindern Klemens, David und Viktoria (von links). Foto: privat
Elisabeth und Erich Stubauer mit ihren Kindern Klemens, David und Viktoria (von links). Foto: privat

Das „Vordereibenberg“ umfasst 30 Hektar Grünland und 9,5 Hektar Wald. Spezialisiert haben sich die Stubauers auf Kalbinnenaufzucht und Direktvermarktung. „Die Verarbeitung der Milch ist eines meiner Aufgabengebiete“, erzählt Elisabeth Stubauer. Butter, Sauerrahm, Schlagobers, Natur- und Fruchtjoghurt sowie Butterschmalz werden hergestellt. „Die Fütterung und Pflege unserer Rinder, die Melkarbeit, die Grundfutterherstellung und alle anfallenden Arbeiten rund um den Hof erledigen Erich und ich gemeinsam. Darüber hinaus kümmere ich mich um die Büroarbeit“, so die 37-jährige Bäuerin. Sie schätzt an ihrer Arbeit vor allem die Vielseitigkeit. „Die vier Jahreszeiten geben uns einen gewissen Rhythmus vor und dadurch ergibt sich im Laufe eines Jahres neben den täglichen Arbeiten eine Vielzahl an unterschiedlichen Tätigkeiten. Die dadurch entstehende Abwechslung gefällt mir. Die Arbeit in und mit der Natur und der Umgang mit den Tieren schätze ich besonders.“

Für die Kinder da sein

Dass sie sich ihre Zeit überwiegend selbst einteilen kann, sieht die Bäuerin als großen Vorteil. „Besonders wertvoll ist es für mich, dass ich die Möglichkeit habe, zuhause zu sein, wenn die Kinder von der Schule nach Hause kommen. So kann ich für sie da sein.“ Herausforderungen gibt es in der Landwirtschaft zur Genüge. „Die Abhängigkeit von der Wetterlage macht es oft schwierig, etwas längerfristig zu planen. Eine große Herausforderung für uns als tierhaltender Betrieb ist die tägliche Anwesenheitspflicht zu den Fütterungs- und Melkzeiten“, so Stubauer.

Anliegen weiter tragen

Als Ortsbäuerin von Maria Neustift legt Elisabeth Stubauer viel Wert auf gute Kommunikation. „Ich achte darauf, dass die Bäuerinnen im Ort über wichtige Themen und andere Informationen, die ich vom Bezirk erhalte, Bescheid wissen. Wir leisten einen wertvollen Beitrag zur Grundversorgung der Bevölkerung und ich möchte meine Funktion als Ortsbäuerin dazu nutzen, dass dies auch wertgeschätzt wird.“


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