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STEYR. An der Winklingerstraße in Gleink sollen rund 120 Wohneinheiten entstehen. Anrainer und Umweltschützer sind alles andere als begeistert.

Auf einem der Grundstücke befindet sich derzeit ein Spiel- und Fußballplatz. (Foto: rh)
Auf einem der Grundstücke befindet sich derzeit ein Spiel- und Fußballplatz. (Foto: rh)

Zwei Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 22.500 Quadratmetern wurden von der GWG der Stadt Steyr erworben. Eines ist schon lange als Bauland gewidmet, beim zweiten (Bauerwartungsland) ist die Umwidmung auf Schiene. Am 14. Dezember wird eine zehnköpfige Jury über den Sieger eines Architektenwettbewerbs entscheiden. Fix ist, dass vorwiegend Reihen- und Doppelhäuser gebaut werden sollen, auch eine dreistöckige Wohnanlage als Ergänzung ist denkbar. „Das beste Projekt wird gewinnen, es muss aber auch leistbar sein. Wir werden nach Bedarf und sicher nicht alles auf einmal bauen“, sagt GWG-Geschäftsführer Hans-Peter Bühringer.

Möglicher Baustart im Jahr 2023

Frühestens könnte 2023 Baustart für eine erste Etappe sein. Kritik von Umweltschützern und Anrainern verfolgt Bühringer mit Interesse, stellt aber klar: „Bauen nicht wir hier als gemeinnützige Wohnungsgesellschaft, macht es jemand anderer.“ Der Geschäftsführer betont, dass es ureigenste Aufgabe eines Wohnbauträgers sei, neuen Wohnraum zu schaffen. Dass behördliche Vorgaben auf Punkt und Beistrich eingehalten werden, sei selbstverständlich.

Millionen für Altbestand

Vor drei Jahren stellte die GWG das Projekt „Wohnen am Fluss“ im Schlüsselhof mit 67 Einheiten fertig, derzeit laufen Projekte in Pfarrkirchen und Garsten. Am Tabor in Steyr steht ein Projekt neben dem Alten- und Pflegeheim in den Startlöchern, hier entstehen auf 7.000 Quadratmetern Wohnplätze für die Lebenshilfe, behindertengerechte Mietwohnungen, das neue Frauenhaus sowie konventionelle, barrierefreie Mietwohnungen. Auch den Altbestand gilt es für die seit 1952 bestehende GWG, in Schuss und attraktiv zu halten. „Wir investieren hier jährlich Millionen Euro“, so Bühringer.

Leserbriefe zum Thema

Tips haben zuletzt etliche Zuschriften von besorgten Anrainern und Umweltschützern erreicht.

Leserbrief Günter Fürweger

Leserbrief Nikolaus Selinger

Leserbrief Sabina Kieninger


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