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STEYR. Acht Kinder der Volksschule Gleink hatten heuer die Gelegenheit, im Programmierkurs für Fortgeschrittene teilzunehmen und ihr Projekt bei der ESA (European Space Agency) einzureichen. 

Programmierkurs in der VS Gleink (Foto: privat)
Programmierkurs in der VS Gleink (Foto: privat)

Im Zuge dieses Kurses nahm der Informatiker-Nachwuchs am Projekt „Mission Zero“ teil, welches von der ESA (European Space Agency) unterstützt wird. Die Kinder schrieben dabei ein kurzes Programm, welches einen Farbsensor ausliest und den Hintergrund eines Bildes entsprechend ändert.

Das Bild wurde von den Kindern selbst entworfen und musste zum heurigen Thema „Flora und Fauna“ passen. Mittlerweile kam eine positive Rückmeldung der ESA an die VS Gleink. Alle drei Teams haben es geschafft, ihr Programm wird in den nächsten Wochen auf einem Astro Pi Computer an Bord der International Space Station laufen und die Astronauten können die Bilder während ihren täglichen Aufgaben sehen.

Die Kinder erhalten im Anschluss ein Zertifikat, in dem die genaue Start- und Endzeit sowie die Position der ISS beim Start ihres Programms aufgeführt sind – ein Stück Weltraumgeschichte, das man behalten sollte.

Die Kursleiterin Claudia Pfandl ist jedenfalls sehr stolz auf ihre jungen Programmierer. „Die Kinder haben mir wieder mal gezeigt, dass meine beiden Welten, die Informatik und die Pädagogik, auch bereits in der Volksschule vereinbar sind. Besonders liegen mir dabei immer die Mädchen am Herzen und es freut mich, dass ich auch sie begeistern konnte“, so Pfandl. Sie arbeitet als IT-Projektmanagerin bei Bit Factory Software sowie als Religionslehrerin in der Volksschule Gleink.


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