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BAD HALL. Der Bad Haller Regisseur Andreas Wollmarker-Stiedl  widmete sich dem 
Thema Gewalt an Frauen und produzierte den Thriller „Femizid“. 

Das Film-Team rund um Andreas Wollmarker-Stiedl (vorne rechts) (Foto: LenAndi Entertainment)
  1 / 2   Das Film-Team rund um Andreas Wollmarker-Stiedl (vorne rechts) (Foto: LenAndi Entertainment)

Seine Weltpremiere hatte der 25-minütige Thriller bereits im November 2024. Inzwischen wurde „Femizid“, der ausschließlich in Bad Hall und Umgebung gedreht wurde, mit 25 internationalen Auszeichnungen dekoriert. Preise erhielt man in London, Berlin, Athen, New York, Los Angeles (Hollywood), Seattle, Schweden und Österreich.

Für die internationalen Festivals und für größere Reichweite wurde „Femizid“ mit englischen Untertiteln versehen. Regisseur Andreas Wollmarker-Stiedl ist erfreut, dass der Film, bei dem es um Gewalt an Frauen und deren Ängste in alltäglichen Situationen geht, so große Zustimmung und Interesse hervorruft.

Junge Autorin

Der Filminhalt basiert auf der Kurzgeschichte „Sekundenschlaf“ der jungen Autorin Yana Svelush. Das Drehbuch schrieb Wollmarker-Stiedl selbst und stellte bei seinen Recherchen mit Schrecken die Dimension von alltäglicher Gewalt und Machtmissbrauch an Frauen fest.

„Im Film geht es um die Grundfragen der menschlichen Angst und der Wahrnehmung der Gewalt an Frauen“, so der Bad Haller. „Die Figur Melissa ist eine sensible, eher schüchterne, aber fleißige Angestellte, deren ständiger Begleiter Angst ist.“

Als Hauptdarsteller gewann er Corinna Pumm und Philipp Stix. Sie wurden von drei Mitgliedern der Tassilo-Bühne Bad Hall ergänzt. Michaela Mekina und Gerald Petschl glänzten in den Nebenrollen, Inge Gegenhuber und ihr Hund Chipsy waren als Statisten dabei.

Zwölf Tage war das Film-Set in Bad Hall und Umgebung unterwegs, somit gab es einen straffen Zeitplan, um alle Szenen abzudrehen. Wollmarker-Stiedl ist bereits seit mehr als 30 Jahren im Bereich Film und Fernsehen tätig.

Präsentation im Stadtmuseum

Der Kurzfilm „Femizid“ ist am Dienstag, 5. Mai, um 19 Uhr im Stadtmuseum Forum Hall zu sehen. Die Autorin Yana Svelush und Regisseur Andreas Wollmarker-Stiedl berichten im Anschluss über die Entstehung und stehen für Fragen zur Verfügung.


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