Erfolgserlebnis vor der Weihnachtspause
STEYR. Mit einem klaren 72:46-Erfolg gegen die Vienna Timberwolves verabschiedet sich die U16 der Steyrer Hexen in die Weihnachtspause der Österreichischen Meisterschaft - die U19 bezieht eine Niederlage.

Vor etwas mehr als einem Monat unterlag das krankheits- und verletzungsbedingt geschwächte U16-Team der Steyrer Junghexen auswärts knapp den Vienna DC Timberwolves. Beim Rückspiel in der Stadthalle Steyr geben die Hexen in nahezu kompletter Besetzung dafür von Beginn an den Ton an.
Starker Beginn
Es dauert bis zur Minute sechs, dass die Wienerinnen erstmals anschreiben. Da steht es aber bereits 9:0 für die Hexen. Dann zünden die Steyrerinnen ein Offensiv-Feuerwerk und überrollen die Timberwolves im ersten Viertel mit 22:8. Zur Pause haben die Junghexen den Wölfinnen bereits die Zähne gezogen, das 39:16 spricht eine klare Sprache. In der zweiten Halbzeit wird zwar die Defensive des Steyrer Teams etwas löchriger, die Angriffe rollen aber ohne nennenswerte Unterbrechungen weiter auf den Korb der Wienerinnen.
Sehenswerte Aktionen
Einige sehenswerte und schnelle Kombinationen werden mit spektakulären Punkten abgeschlossen. Die Junghexen haben sichtlich Spaß an der Begegnung, man kann ihre Spielfreude sehen und spüren. Jede Serie endet einmal, und so müssen dieses Mal die Timberwolves die erste Saisonniederlage in der Superliga WU16 mit nachhause nehmen. Die Junghexen gewinnen mit 72:46 und gehen mit ihrer besten Saisonleistung in die verdiente weihnachtliche Spielpause.
Niederlage für U19
Die Steyrer U19 tritt gegen Vienna United an und muss sich mit 56:79 geschlagen geben. Die Starting Five der Wienerinnen – alle Mädchen mit zumindest sieben Einsätzen in der laufenden Meisterschaft der Damen-Bundesliga – dominiert die Begegnung der Superliga von Beginn an. Die Steyrer Hexen können den Rückstand im ersten Viertel noch etwas in Grenzen halten.
Routine setzt sich durch
Im zweiten Viertel beginnen sich die Wienerinnen abzusetzen, was ihnen dann in den Minuten 18 und 19 eindrucksvoll gelingt: Innerhalb dieser zwei Minuten verbuchen sie elf Punkte, damit ist das Spiel bereits entschieden. Die zweite Halbzeit wird von Vienna United routiniert heruntergespielt und der 79:56-Sieg mit nach Wien genommen. Die Steyrer Hexen halten zwar dagegen, ein guter Spielfluss entwickelt sich aber niemals. Darüber hinaus misslingen – wie so oft – viele Wurfversuche aus aussichtsreicher Position. Bis zur nächsten Begegnung ist jetzt ausreichend Zeit, die Erfahrungen der letzten Spiele zu verarbeiten und im Jänner mit frischem Schwung in das neue Jahr zu starten.


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