Warum man in Reichraming über den verpassten Bundesliga-Aufstieg nicht traurig ist
REICHRAMING. Die Judo-Herren der Askö Reichraming verloren die Semifinal-Begegnung der 2. Bundesliga gegen Pinzgau mit 4:10.

Weil die Heimhalle in Ternberg nicht zur Verfügung stand, mussten die Ennstaler nach Wels ausweichen. Dort unterlag man ohne Legionäre der Judo Union Pinzgau mit 4:10. Die Punkte holten Alexander Klaus-Sternwieser (2), Philipp Sellner und Florian Wiesinger.
Die erwartete Niederlage ist kein Beinbruch für Reichraming. „Wir sind gar nicht böse nicht im Finale zu stehen, denn es hätte eventuell zur Folge gehabt, den Gang in die 1.Bundesliga antreten zu müssen. Dort wollen wir aus sportlichen und finanziellen Gründen nicht hin“, sagen die Trainer Alfred Scharnreitner sen. und Hermann Leutgeb. In voller Aufstellung hatten Reichramings Herren im Grunddurchgang noch mit 9:5 gegen Pinzgau gewonnen.
Im Kampf um Platz drei in der 2. Bundesliga empfängt die Askö Reichraming am 2. November um 19 Uhr den Judoclub Dornbirn. „Der dritte Platz ist das Ziel, wir wollen uns vor heimischen Publikum wieder stärker präsentieren“, so die Trainer.
Nachwuchs in Wels erfolgreich
Bei der 30. Auflage des internationalen Colop-Masters in Wels mit 280 Startern aus 47 Vereinen und sechs Nationen holte der Nachwuchs der Askö Reichraming zweimal Gold, dreimal Silber und viermal Bronze sowie den guten sechsten Platz in der Vereinswertung.
Zu Turniersiegern krönten sich Clemens Pondorfer (U14; bis 60 Kilo) und Joel Gassenbauer (U12; über 55 Kilo). Zudem ziehen weitere drei Sportler aus Reichraming ins Finale ein, müssen sich dort aber der starken Konkurrenz aus dem Ausland beugen, somit Silber für
Thomas Stadler (U12; bis 30 Kilo), Christoph Grimm (U14; bis 34 Kilo) und Maximilian Hron (U14; bis 38 Kilo) mussten sich jeweils erst im Finale der starken Konkurrenz aus dem Ausland beugen. Jeweils Rang drei gab es für Otto Kalkhofer, Johanna Grimm, Simon Gierer und Lisa Krempl.


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