Schuldenstand der Stadt Steyr sinkt
STEYR. Mit einem rechnerischen Abgang in Höhe von 1,97 Millionen Euro schloss die Stadt Steyr das Budget 2016 ab.

„Wir haben uns durch Mehreinnahmen wie Kommunalsteuer, Ertragsanteile und Dividendenzuführung, aber auch durch große Budgetdisziplin während des Jahres deutlich verbessert und den im Budget 2016 veranschlagten Fehlbetrag von 5,6 Millionen Euro auf 1,9 Millionen reduziert“, sagt Bürgermeister und Finanzreferent Gerald Hackl (SPÖ).
Stadtbetriebe machen Gewinn
„Mit dem von unserer 100-Prozent-Tochter Stadtbetriebe Steyr GmbH 2016 erwirtschafteten Gewinn von rund zwei Millionen Euro, den wir großteils als Dividende dem Stadtbudget zuführen werden, können wir für 2016 praktisch eine „Schwarze Null“ vorweisen“, rechnet Hackl vor.
Hohe Zahlungen ans Land
Der Bürgermeister spricht trotzdem von einem neuerlich sehr schwierigen Finanzjahr. So vergrößerten sich die Belastungen der Stadt durch die Transferzahlungen an das Land Oberösterreich um eine weitere Million innerhalb eines Jahres und betragen nunmehr 16 Millionen Euro. Aber auch die weiter steigenden Kosten im Sozialbereich seien kaum mehr zu finanzieren. Mehr als neun Millionen Euro wurden 2016 der Stadt Steyr alleine für den Krankenanstalten-Beitrag verrechnet, das ist eine Mehrbelastung von rund 500.000 Euro.
Keine Netto-Neuverschuldung
Der Rechnungsabschluss 2016 weist zum fünften Mal in Folge keine Netto-Neuverschuldung aus. Per 31.Dezember 2016 beläuft sich der Schuldenstand der Stadt auf 59,99 Millionen Euro, hat sich also gegenüber 2015 (60,04 Mio.), wenn auch nur geringfügig, weiter verringert. Inklusive der Bewertung der Darlehen in Schweizer Franken errechnet sich ein Schuldenstand von 76,98 Millionen Euro.


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