„Eine einzigartige Chance“
STEYR. Ab Herbst 2018 können Studierende in nur zwei Jahren durch ein gemeinsames Master-Studium in Österreich, Mexiko und Taiwan gleich drei Masterabschlüsse erhalten.

Einmal im Ausland studieren – diesen Traum hatte die Steyrer Studentin Marianne Föttinger. Dies war auch einer der Gründe, warum ihre Wahl auf Global Sales and Marketing am FH OÖ Campus Steyr fiel. Im Interview erzählt die 28-Jährige, wie sie auf den Geschmack des internationalen Arbeitens kam.
Wie kamen Sie dazu, ein halbes Jahr in Mexiko zu studieren?
Marianne Föttinger: Ich finde, dass ein Auslandsstudium eine einzigartige Chance für Studierende ist, einfach mal ein halbes Jahr im Ausland leben zu können, eine andere Kultur und Sprache kennen zu lernen, ohne größeren finanziellen und organisatorischen Aufwand.
Sehen Sie Mexiko als geeignete Wahl für das im Herbst startende Triple-Degree-Programm?
Marianne Föttinger: Ja, definitiv. Mexiko ist als Teil der NAFTA und weiterer Handelsblöcke in Lateinamerika auch wirtschaftlich gesehen sehr interessant. Darüber hinaus ist Spanisch eine der meistgesprochenen Sprachen weltweit.
Wie sah ein Tag an der TEC de Monterrey Universität aus?
Marianne Föttinger: Da an der Uni so viel geboten wird, ist es in Mexiko völlig normal, den ganzen Tag am Campus zu verbringen, auch wenn man nur eine Vorlesung hat. Es werden rund 100 Freizeitkurse angeboten. Außerdem bietet die Uni eine große Auswahl an englischsprachigen Lehrveranstaltungen. Ich habe Kurse in den Bereichen Finanzierung, Marketing und internationale Wirtschaft belegt.
War Ihr Aufenthalt in Mexiko so, wie Sie es sich vorgestellt haben? Was hat Sie überrascht?
Marianne Föttinger: Eine große Umstellung für mich war es, dass wir nirgends alleine hingehen konnten und immer aufpassen mussten, mit „sicheren“ Taxis zu fahren. Ich habe das halbe Jahr nicht nur zum Studieren, sondern auch zum Reisen genutzt. Auch die Einheimischen bleiben mir mit ihrer Gastfreundschaft in bester Erinnerung. Das mexikanische Essen ist ein Traum! Wenn ich an die reifen Avocados, die leckeren Tacos, Quesadillas und Salsas denke, möchte ich am liebsten sofort zurück.
Sind Sie durch Ihr Auslandssemester auf den Geschmack des internationalen Arbeitens gekommen?
Marianne Föttinger: Eigentlich durch das ganze Studium. Da das GSM Studium zu 100 Prozent in Englisch abgehalten wird, ist auch unsere Studierendengruppe in Steyr sehr international. Ich habe Kollegen aus elf verschiedenen Ländern, was auch den Unterricht sehr interessant und vielfältig gestaltet.
Haben Sie schon Pläne für die Zeit nach dem Studium?
Marianne Föttinger: Noch keine konkreten, aber mein Wunsch ist es, in Sales oder Human Resources in einem internationalen Unternehmen tätig zu sein, um auch weiterhin viele neue Länder und Kulturen kennenzulernen.


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