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Online Redaktion, 13.02.2024 12:23

STEYR. Philipp Hartl spricht in seinem Leserbrief von bedauerlichen Entscheidungen von Politikern bezüglich der Steyrer Klimastrategie und von einem demokratischen Armutszeugnis.

In Steyr sorgt die Klimastrategie für Diskussionen (Foto: Tips)
In Steyr sorgt die Klimastrategie für Diskussionen (Foto: Tips)

Die Erarbeitung einer Klimastrategie in Steyr ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Zukunft für unsere Stadt. Mit Beiräten aus Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft sowie Gemeinderäten von SPÖ und Grünen ist in einer professionellen und engagierten Atmosphäre zusammengearbeitet worden. Die Entscheidung der FPÖ und im Laufe des Prozesses auch von der ÖVP, sich den Workshops zu entziehen, sowie die Problematik innerhalb der SPÖ sind äußerst bedauerlich. 

Mit dem Gemeinderatsbeschluss vom Juni 2022 gibt es einen klaren, verbindlichen Auftrag: “Die Stadt Steyr wird bis 2040 klimaneutral.” Die Klimastrategie ist der Start zur konkreten Umsetzung. Dass nun Teile der Stadtregierung offenkundig ihre Arbeit verweigern und nur geringe Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an wichtigen Debatten zeigen, behindert den Fortschritt maßgeblich. Ich empfinde dies als demokratisches Armutszeugnis. Traurig ist auch, dass parteipolitische Interessen nach wie vor wichtiger sind als eine intakte Umwelt und eine lebenswerte Stadt. 

Als Bürger und Beirat im Umweltausschuss möchte ich sagen, dass es an der Zeit ist, Blockaden aufzugeben! Alle politischen Akteure sollten ihre Verantwortung wahrnehmen und aktiv an der Erarbeitung der Klimastrategie mitwirken. Nur so können wir die drängenden sozialen Herausforderungen bewältigen, moderne Arbeitsplätze und eine lebenswerte Stadt schaffen, sowie eine nachhaltige Zukunft für unsere Kinder und Enkel sichern.

von Philipp Hartl, Steyr

Mehr zum Thema: Gedanken eines Teilnehmers an der Steyrer Klimaschutzstrategie


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