Taufkirchner gewinnt beim Wettbewerb Junge Ideen fürs Land
TAUFKIRCHEN/SCHÄRDING. Markus Reifinger aus Taufkirchen an der Pram und sein Team haben mit ihrem LaMa, kurz für Landmarkt, den ersten österreichweiten Ideenwettbewerb „Junge Ideen fürs Land“ des Netzwerk Zukunftsraum Land gewonnen. In der Altersgruppe 20 bis 30 war es das beste von insgesamt 600 eingereichten Projekten.

In der Kategorie Wertschöpfung und Arbeitsplätze begegnen die Oberösterreicher der Fragestellung, wie am Land neue Arbeitsplätze und Verdienstmöglichkeiten geschaffen werden können. „Die regionale Vermarktung der Lebensmittel ist eine Herausforderung“, sagt Markus Reifinger, selbst Landwirt. Dennoch steigt der Wunsch der Konsumenten nach regionalen Lebensmitteln. So kam dem 30-jährigen Taufkirchner die Idee eines Landmarktes mit Bistro und Infoveranstaltungen, in dem es eine vollständige Lebensmittelpalette mit rund 500 Produkten, sowohl bio als auch konventionell, alle aus der Region, geben soll. Auch Nischenprodukte sollen hier ihren Platz finden.
Wertschätzung für die harte Arbeit der Landwirte
Ein 17-köpfiges Team hat das Konzept im Rahmen des Ausbildungsprogrammes Educa des Oberösterreichischen Bauernbundes ausgearbeitet. „Etwas Vergleichbares gab es noch nicht“, sagt er. Das Ziel ist es, die regionale Landwirtschaft sowie Wissen um Herkunft und Qualität zu stärken sowie die Preise zu stabilisieren. „Wir wollen mit unserem LaMa erreichen, dass die harte Arbeit der Bauern wieder mehr wertgeschätzt und belohnt wird“, sagt Reifinger, der weiß wie schwer Familienbetriebe überleben können.
LaMa in Schärding geplant
Pro Viertel ist ein Landmarkt geplant. Im Falle einer Umsetzung wäre im Innviertel Schärding als Standort vorgesehen. Neben dem Einkauf im Markt hat die Bevölkerung auch die Möglichkeit Waren im Webshop zu bestellen. Die Produkte sollen außerdem Zugang zu öffentlichen Ausspeisungen und Kantinen finden. An der Umsetzung wird schon fleißig getüftelt.


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