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TERNBERG. Seit Mitte September ist die Pfarre Bündnispartnerin des Netzwerks Klimabündnis Österreich.

In der Pfarre Ternberg setzt ein Fachausschuss rund um Leiterin und Umweltberaterin Petra Schwödiauer (2. von links) vorbildliche Maßnahmen für den Umweltschutz. Foto: Pfarre Ternberg

In einer Sitzung des Pfarrgemeinderates war darüber abgestimmt worden. Ein eigener Fachausschuss „Schöpfungsverantwortung“ hinterfragt künftig Entscheidungen und Vorgänge in der Pfarre auf ihre ökologische Sinnhaftigkeit. Für die Überreichung der Urkunde reiste Georg Spiekermann vom Klimabündnis Österreich an.

1990 gegründet, ist das Klimabündnis eine globale Partnerschaft zum Schutz des Weltklimas und verbindet mittlerweile über 1700 Gemeinden und Städte in 26 europäischen Staaten mit indigenen Völkern Südamerikas.

Vielfältige Maßnahmen

In Ternberg werden die pfarrlichen Gebäude schon mit biogener Nahwärme und zertifiziertem Ökostrom versorgt. In der Kirche kommen z.B. Ökoteelichter zum Einsatz. Bei der anstehenden Sanierung des Pfarrheims ist etwa eine ökologische Wärmedämmung geplant. Die Verwendung ökologischer Reiniger und der Kauf regionaler, saisonaler und biologischer Produkte für Pfarrfeste sind ebenfalls vorgesehen. Auch will man künftig Bewusstseinsarbeit in den Bereichen Mobilität und Konsum leisten und Workshops und Vorträge organisieren.

„Gspiast di nu?“

Ein Vortrag zum Thema Schöpfungsverantwortung von Theologe Michael Rosenberger unter dem Titel „Gspiast di nu?“ findet bereits am 7. November um 19 Uhr im Pfarrheim statt. Eintritt: 5 Euro


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