Mario Sacher kehrt nach Fastenkur wieder auf die Kabarettbühne zurück

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Michaela Primessnig Michaela Primessnig, Tips Redaktion, 02.06.2020 18:00 Uhr

TRAGWEIN. Mario Sacher gehört zu den tausenden Kulturschaffenden in Österreich, die bis jetzt zum Nichtstun gezwungen waren. Am 13. Juni startet der Kabarettist sein Comeback. Wie es ihm in der Lockdown-Phase ergangen ist und mit welchen Gefühlen er in den Kultursommer 2020 geht, hat er im Tips-Gespräch verraten.

Seit Mitte März ist das Leben von Kabarettist, Entertainer und Moderator Mario Sacher ganz still. So still wie noch nie in seinem Leben. Aufgrund des langsamen Hochfahrens des Kulturlebens soll jetzt wieder Schwung in seinen Alltag kommen. Ganz so optimistisch sieht Sacher das aber nicht: „Die Lockerungen sind recht und schön, aber schon vor Wochen wurde alles abgesagt bis mindestens Ende Juli. Es wurde einfach viel zu schnell geschossen, das kritisiere ich schon. Zum Glück habe ich jetzt doch für Juni wieder was reinbekommen, aber viel wird sich da nicht mehr tun.“Für Sacher hat das Jahr 2020 zum Glück sehr erfolgreich begonnen. „Ich habe eigentlich bis zum Schluss gespielt. Aber es wäre auch so weitergegangen, die Buchungslage war gut. Ich bin natürlich jetzt froh über alles, was ich überhaupt bekomme.“

Sacher sorgt sich um Stimmung bei den Leuten

Sacher hat in den vergangenen Jahren sehr gut verdient und deshalb natürlich auch einige Investitionen getätigt. Jetzt hat er monatelang nichts verdient und seine Frau als selbstständige Yoga-Trainerin ist in der selben Lage. „Ich habe vom Härtefall-Fonds was bekommen, recht viel ist das nicht, aber mit einem Polster geht es. Wenn es aber im Herbst nicht wieder normal weitergeht, muss ich mir einen anderen Job suchen. Jetzt, wenn weniger Leute in die Locations dürfen, dann sind natürlich auch die Gagen niedriger. Auf Dauer rentiert sich das dann nicht.“ Noch viel mehr Sorgen bereitet dem Tragweiner aber die Stimmung unter den Menschen und ob sie überhaupt schon wieder Lust auf Kultur haben: „Viele Leute haben einfach die Hosen voll. Rund 30 bis 40 Prozent haben diese Angst noch in sich drin. Sogar Kinder sind oft verunsichert, ob sie eh nichts falsch machen und jemanden anstecken könnten“, meint Sacher.

Fastenkur vor dem Comeback

Trotz mulmigen Bauchgefühls freut sich der Comedian schon auf seine ersten Auftritte: am 13. Juni im CUBUS in Linz und am 20. Juni in Marchtrenk. Und apropos Bauchgefühl: Um das zu verbessern und dem Körper eine Regenerationsphase zu gönnen, macht Sacher derzeit eine 21-tägige Fastenkur, auch auf Facebook berichtet der Tragweiner laufend darüber: „Ich wollte das schon immer mal länger machen und beweisen, dass das geht. Nur hatte ich bisher nie die Zeit dazu, jetzt mach ich es.“

Kabarett am See: Ein abständischer Abend

Seine Fans in der Umgebung dürfen sich übrigens auch schon bald auf ein Wiedersehen freuen: Am 3. Juli wird Sacher ein „Kabarett am See“ in Tragwein geben, bei dem er auch die Corona-Zeit Revue passieren lassen wird.

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