Trauner Feuerwehrmann behält den Zivilschutz im Bezirk im Auge

Laura Voggeneder Laura Voggeneder, Tips Redaktion, 25.06.2019 10:54 Uhr

TRAUN/LINZ-LAND. Bei seiner Kandidatur als Bürgermeister hat der Leondinger Franz Bäck die Funktion als Zivilschutz-Bezirksleiter zurückgelegt. Der Trauner Werner Hellrigl (65) übernimmt das Amt. Als Mitarbeiter beim Roten Kreuz und ehemaliger Feuerwehrkommandant hat er viel Erfahrung in dem Bereich.

Tips: Wie kam es, dass Sie Zivilschutz-Bezirksleiter wurden?

Werner Hellrigl: Franz Bäck hat mich angesprochen. Mich interessieren die Themen rund um den Zivilschutz – und außerdem ist Franz Bäck ein guter Freund.

Tips: Welche Erfahrungen haben Sie im Bereich Zivilschutz?

Hellrigl: Ich war 14 Jahre lang Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Traun und engagiere mich auch bei der Rettung. Wir haben immer auf das Thema Zivilschutz Wert gelegt. Zu Weihnachten haben wir die Kameraden vor ein paar Jahren mit einer Zivilschutz-Tasche beglückt.

Tips: Sind die Trauner Feuerwehrmänner also vorbereitet auf einen Blackout?

Hellrigl: Wie das jeder privat pflegt, kann ich nicht sagen. Ich kann mich und meine Familie im Ernstfall für ein paar Tage gut versorgen. Die Feuerwehr ist durch Stromaggregate sozusagen ein Selbstversorger.

Tips: Wie realistisch ist der Ernstfall Ihrer Meinung nach?

Hellrigl: Das Szenario ist sehr realistisch. Wir sind sicher nicht vor einem Blackout gefeit. Viele Menschen werden es zwar belächeln, aber wenn es so große Stromausfälle wie in Südamerika gibt, kommt das Thema schon bei den Leuten an.

Tips: Wie legen Sie das neue Amt als Zivilschutz-Bezirksleiter an?

Hellrigl: Ich werde jetzt viel hinausgehen und den Kontakt zu den Organisationen und den Menschen in den Gemeinden suchen, die mit Zivilschutz zu tun haben. Damit will ich auch das Thema bei den Verantwortlichen pushen.

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