Internorm steigerte sich 2015 in allen Märkten außer in Osteuropa
Nach einem durchwachsenen Jahr 2014 verlief das Geschäftsjahr 2015 für Internorm deutlich besser. Das Unternehmen blickt daher optimistisch auf das Jubiläumsjahr 2016 (85 Jahre Internorm).

Internorm machte im vergangenen Jahr einen Umsatz von absolut 307 Millionen Euro. Das ist um ein Prozent mehr als 2014. „Das erste Quartal 2015 war nicht gut, dann haben wir kontinuierlich aufgeholt und uns in Summe schön nach oben entwickelt“, sagte Johann Pichler, Geschäftsführer Internorm International. Die Exportquote lag dabei bei über 55 Prozent. Man konnte sich in allen Märkten steigern (plus 19 Prozent in UK/Irland), nur in Osteuropa verringerte sich der Markt um zwölf Prozent. „Wir haben mit neun Millionen Euro letztes Jahr eher verhalten investiert, weil wir nicht mehr brauchten“, sagte Christian Klinger, Unternehmenssprecher der IFN-Gruppe. Heuer wird man voraussichtlich 15 Millionen Euro investieren, davon sieben Millionen in die Modernisierung der Werke, vier Millionen in Innovationen, drei Millionen in den Vertrieb und eine Million in Sonstiges.
Fünf bis sieben Prozent Wachstum erwartet
Im vergangenen Jahr produzierte Internorm 800.000 Fenstereinheiten. Einziges Produktionsland ist nach wie vor Österreich. Die Anzahl der Mitarbeiter blieb mit 1800 weitgehend konstant. „Wenn wir heuer fünf bis sechs Prozent Wachstum schaffen, bin ich zufrieden“, wagt Klinger einen Ausblick auf 2016. „Wir sind der Branche um Jahre voraus“, schließt sich Pichler an. „Ich denke auch, dass wir fünf Prozent erreichen.“


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