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LINZ-LAND/TRAUN. Gut 7000 jugendliche Arbeitslose und 1300 Lehrstellensuchende gibt es aktuell in Oberösterreich. Für Jugendliche auf der Suche nach einem Job oder einer Lehrstelle hat sich die Situation seit Ausbruch der Corona Krise stark verschlechtert.

Junge Aktivisten fordern mehr Geld für Ausbildung und ein Recht auf Arbeit. Foto: SJ
  1 / 3   Junge Aktivisten fordern mehr Geld für Ausbildung und ein Recht auf Arbeit. Foto: SJ

Auf diese Situation machten die Jugendzentren (JUZ) der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) des Bezirkes Linz Land und das ÖGJ-Jugendcafé aufmerksam.

„Hinter jedem Einzelnen der 1300 Jugendlichen, die gerade auf der Suche nach einer Lehrstelle sind, steht ein schweres persönliches Schicksal. Denn wer trotz intensiver Suche keine Lehrstelle findet, der hat auch im späteren Berufsleben oft unverschuldet das Nachsehen. Es soll durch die Corona-Krise keine „lost generation“, also verlorene Generation geben. Darauf machten wir mit unserer Aktion aufmerksam“, erklärt Patrick Häuserer vom ÖGJ-JUZ Enns.

Straßenaktion in Traun

Bei einer Straßenaktionen am Montag, 15. Juni, an der Kremstalstraße in Traun forderten Aktivisten der Gewerkschaftsjugend gemeinsam mit der Sozialistischen Jugend, der Jungen Generation, dem VSStÖ und den Roten Falken mehr Geld für Ausbildungsplätze und ein generelles Recht auf Arbeit.

Mit Schildern und der Aufforderung, bei Zustimmung zu hupen, machten sie auf ihre Forderungen aufmerksam.


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