Neuer Unteracher Zeitreiseweg zeigt die vielen Veränderungen im Ort auf
UNTERACH. Orte verändern ihr Aussehen langsam, jedoch stetig. Wer täglich durch seinen Heimatort geht, der nimmt die Veränderungen oft gar nicht mehr wahr. In Unterach wird das nun bildlich dargestellt.

Wo einst ein Denkmal errichtet war, ist jetzt eine Parkanlage. Wo damals Milchkannen für das Pferdefuhrwerk bereitstanden, warten heute Pendler auf den Bus. Deshalb hat man sich im Tourismusverein Unterach auf Spurensuche begeben, in alten Archiven gestöbert sowie Literatur, Postkarten und altes Wissen ausfindig gemacht. Man hat sich gefragt, wie die heute bekannten Straßen, Häuser und Plätze früher aussahen. Wer die Menschen waren, die darin wohnten und wie diese Räume und Orte genutzt wurden. Nun sind alle Interessierten eingeladen, sich auf die Zeitreise durch Unterach zu begeben.
Die Anreise mit dem Schiff der Attersee Schifffahrt bietet sich dazu hervorragend an, weil der 1,9 Kilometer lange Weg aus Asphalt und Kies mit seinen 24 Stationen direkt an der Schiffsanlegestelle startet. Der Begleitfolder liegt im Pavillon links oder im Infobüro kostenlos bereit. Alternativ ist auch ein QR-Code an den Stationsschildern zu finden, wo der Folder zum Download bereitsteht.
Der Weg ist zum größten Teil rollstuhl- und kinderwagengerecht. Bis zum Aussichtsplatz ist jedoch ein Aufstieg von 30 Höhenmetern zu bewältigen. Die Gehzeit, mit Lesen der Broschüre eingeschlossen, dauert etwa eine Stunde. Es befinden sich ein Spielplatz und mehrere Lokale am Rundweg, die zum Verweilen einladen oder die Wartezeit auf das Schiff zur Rückfahrt verkürzen.


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