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URFAHR-UMGEBUNG. Überall spricht man über Klimawandel – aber was es wirklich damit auf sich hat weiß man oft selber nicht. Was hat der Klimawandel mit uns in der Region Urfahr-West zu tun, wie wirkt sich das Klima auf den Boden aus und umgekehrt wie können gesunde Böden gut für das Klima sein? Und verändert sich auch unser Nahrungsangebot? Die Region Urfahr-West hat dazu Experten eingeladen, die im Rahmen einer dreiteiligen Klima Inforeihe umfangreiche Informationen und Antworten geben können.

Die Landwirtschaft spürt die Folgen des Klimawandels. Foto: Tony Campbell/shutterstock.com
  1 / 2   Die Landwirtschaft spürt die Folgen des Klimawandels. Foto: Tony Campbell/shutterstock.com

„Die Inforeihe gibt uns einen guten Einblick über Daten und Fakten über unser Klima, damit Fragen geklärt und Hysterien vermieden werden“, erklärt Sigrid Gillmayr, Geschäftsführerin der Region Urfahr-West über die Klima Inforeihe und die hochkarätigen Vortragenden. Die Inforeihe beginnt am 6. Februar mit einem Vortrag um 19.30 Uhr im Gramaphon in Gramastetten mit Helga Kromp-Kolb. Die ehemalige Leiterin des Zentrums für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit an der BOKU Wien zählt zu den bedeutendsten internationalen Klimaforscherinnen und wird an diesem Abend erklären, was die Ursachen für den Klimawandel sind und warum auch eine kleine Region wie die Region Urfahr-West davon betroffen ist.

Tiefgreifende Veränderungen

Kromp-Kolb selbst sieht in den aktuellen Veränderungen nicht nur Bedrohliches und sagt: „Der Klimawandel hat Opfer und Verursacher – die Menschen in den Industriestaaten sind meistens beides. Unbeteiligte gibt es nicht. Während es allen Grund gibt, sich vor dem Klimawandel und seinen direkten und indirekten Folgen zu fürchten, bieten die Maßnahmen zum Schutz des Klimas auch die Chance, vieles zu verändern, das im Argen liegt. Denn Klimaschutz im Sinne des Pariser Klimaabkommens erfordert tiefgreifende Veränderungen vor allem in den Industriestaaten, und bietet – in den Kontext der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UNO eingebettet – damit auch die Möglichkeit der Steigerung der Lebensqualität.“ Weitere Informationen und Details zur Inforeihe findet man auf www.regionuwe.at


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