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VORDERWEISSENBACH/BAD LEONFELDEN. Für Hilfe, die unmittelbar ankommt, sorgten in den letzten Tagen engagierte Mühlviertler: Für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine ging ein Transport mit Hilfsgütern aus Vorderweißenbach direkt an die ukrainisch-polnische Grenze – und der Lionsclub Bad Leonfelden steuerte 4.000 Euro für Medikamente bei.

Die Vorderweißenbacher Markus Obermüller und Helmut Atzmüller brachten Hilfsgüter aus dem Mühlviertel direkt an die ukrainisch-polnische Grenze. Foto: Privat

Jene Hilfsgüter, die in Vorderweißenbach von einem Team unter der Leitung von Karin Feilmayr gesammelt wurden, wurden mit einem von der Firma Wippro zur Verfügung gestellten, randvoll gefüllten Transporter samt Anänger nach Cieszanow (Polen) gebracht. Helmut Atzmüller von der Freiwilligen Feuerwehr Piberschlag und der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mühlviertler Hochland, Markus Obermüller, übernahmen den Transport und brachten die Güter in das 900 Kilometer entfernte Flüchtlingscamp. 

„Wir wurden mit offenen Armen empfangen“, sagten die beiden – und bedanken sich bei allen Spendern: „Vereine, Betriebe, die Hotels und Gastwirte sowie viele Privatpersonen zeigten sich großzügig und sorgten dafür, dass wir ganz unmittelbar helfen konnten“, meinten Atzmüller und Obermüller zu ihrer Tour.

Großzügig zeigte sich aus der Lionsclub Bad Leonfelden: Er stellte 4.000 Euro für Medikamente und Verbandsmaterial zur Verfügung. Gemeinsam mit den Geldspenden aus Vorderweißenbach in der Höhe von rund 10.000 Euro wurden die dringend benötigten medizinischen Hilfsgüter über „Apotheken ohne Grenzen“ in der Kriegsregion und in den Flüchtlingslagern verteilt.


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