Leihomas aus dem Mühlviertel

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Stitz Jacqueline Tips Redaktion Stitz Jacqueline, 20.05.2022 08:00 Uhr

GALLNEUKIRCHEN/ENGERWITZDORF/UNTERWEITERSDORF. Omadienst, offen für Frauen jeden Alters? Mit dem Zusatz „Nanny & Granny“ zeigt der Omadienst, dass auch gerne Schülerinnen, Studentinnen oder jüngere Frauen aufgenommen werden - und zwar für den gesamten Bezirk Urfahr-Umgebung.

Leihomas, Nannys und Grannys spielen, basteln, singen, lachen mit den Kindern, gehen auf den Spielplatz in den Garten oder spazieren. Omas lesen vor, hören zu und haben mit den Kindern viel Spaß. Durch die regelmäßige Betreuung im Wohnumfeld der Kinder entsteht eine familiäre Bindung und Vertrautheit, die für alle Beteiligten eine Bereicherung ist. Die Betreuung geschieht, meistens ein bis zwei mal in der Woche für einige Stunde. Leihomas sind durch den Katholischen Familienverband Haftpflicht und Unfall versichert. Von der Familie bekommen sie in der Stunde sechs bis 10 Euro und die Fahrtspesen ersetzt.

Oma sein für einige Stunden

Die Motivation Kinder zu betreuen ist vielfältig. Oft ist es der Wunsch, junge Familien zu unterstützen, bei vielen Frauen lassen die eigenen Enkel auf sich warten, oder diese wohnen zu weit weg. In der Pension ist auf einmal Freizeit da, die sinnvoll genutzt werden möchte und es ist schön, gebraucht zu werden. Um sich beim Omadienst zu melden ist es zwar von Vorteil, Erfahrung mit eigenen Kindern oder Enkeln zu haben, das muss aber nicht unbedingt sein. Auch kinderlose Frauen haben beim Omadienst schon eine wunderschöne Aufgabe begonnen und sind herzlich willkommen. Mitzubringen sind, die Liebe zu Kindern und der Wunsch Zeit mit ihnen zu verbringen. Es braucht eine gewisse Mobilität und mindestens ein bis zwei Halbtage pro Woche, um für eine Vermittlung zur Verfügung zu stehen.

Kinderbetreuung durch den Omadienst des Katholischen Familienverbandes OÖ

In der Zweigstelle Gallneukirchen-Engerwitzdorf-Unterweitersdorf sorgen zwei engagierte Zweigstellenleiterinnen seit 16 Jahren dafür, dass das Kinderbetreuungsangebot durch den Omadienst vielfältiger geworden ist. Für Familien ist das Angebot eine Hilfe, um hin und wieder ein wenig Entlastung zu bekommen oder um Familien- und Berufsleben verbinden zu können. Der Omadienst bietet für viele Bedürfnissen die maßgeschneiderte Lösung.

Nanny, Granny oder Leihoma zu werden ist leicht! Nach einem ausführlichen Informationsgespräch mit der Zweigstellenleiterin kann es losgehen. Es wird eine Familie aus der näheren Umgebung vermittelt, sofern die Wünsche der Familien mit den Möglichkeiten der Leihoma zusammenstimmen. Natürlich sind Sympathie und Vertrauen wichtige Kriterien. Familie und Leihoma entscheiden nach dem Kennenlernen, ob sie zueinander passen. Daraus entstehen dann oft Freundschaften über viele Jahre. Zu Beginn der neuen Aufgabe besuchen Leihomas ein eintägiges Basisseminar und einen Kindernotfallkurs. Mit ihrer Lebenserfahrung und der Liebe zu Kinder sind sie bestens für diese wunderschöne Aufgabe gerüstet. Um die vielen Anfragen der Familien abdecken zu können braucht es immer wieder neue Frauen, die in der Gemeinschaft der Leihomas, und natürlich ganz besonders bei den Kindern freudig aufgenommen werden.

Gemeinschaft großgeschrieben

Derzeit betreuen in der Zweigstelle 17 Omas rund 30 Kinder. Die Zweigstellenleiterinnen, Hermine Winkler und Herta Lehner, legen großen Wert auf Gemeinschaft. Die Leihomas treffen sich zweimal jährlich zum einem Austauschtreffen, bei dem sie sich weiterbilden und natürlich darf dabei auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen.

Weitere Infos dazu bei:

Hermine Winkler: 0660/2999 083

Herta Lehner: 0664/5788 552

www.omadienst.info

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