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ALBERNDORF. Beim Jäger-Frühschoppen wurde eine schöne Tradition gepflegt. Mit Spanferkel, Kuchen, kühlen Getränken und einer Kinder-Hüpfburg feierte die Jägerschaft mit ihren Familien und Freunden die jagdliche Kameradschaft. Ein Höhepunkt war dabei die Ehrung einer der ältesten und verdientesten Jäger Alberndorfs.

Ehre, wem Ehre gebührt - hohe Auszeichnung für Leopold „Poit“ Zarzer-Pesenböck: JL a.D. Hubert Hofstadler, Bgm. Martin Tanzer, Ehrenbürger Otto Scheuchenstuhl, Ehren-BJM Franz und Vroni Burner, der Geehrte Leopold Zarzer-Pesenböck mit seiner Leopoldine, BJM Sepp Rathgeb, JL Franz Grubauer, JL-Stv. Hubert Zarzer-Pesenböck (v.l.) (Foto: Jagd Alberndorf)

Leopold Zarzer-Pesenböck wurde von Bezirksjägermeister Sepp Rathgeb im Beisein von Ehren-Bezirksjägermeister Franz Burner, Jagdleiter Franz Grubauer und Bürgermeister Martin Tanzer mit dem Abzeichen für 70 Jahre Jagdausübung ausgezeichnet und mit einer Ehrenurkunde des Oö. Landesjagdverbandes bedankt.

Bei traumhaftem Sonntagswetter wurden viele Geschichten und Anekdoten aus seinem Jägerleben erzählt, das bereits in der Nachkriegszeit startete. Sein Wirken war stets durch jagdliche Passion und Weidgerechtigkeit, durch sein ruhiges ausgleichendes Gemüt und Rechtschaffenheit geprägt. Jagdlich die größte Freude bereitete ihm als exzellenter Fährtenleser und Raubwildjäger der Neuschnee im Winter. „Poit“, wie er in jagdlicher Runde freundschaftlich genannt wird, ist trotz seiner 91 Lebensjahre ein rüstiges Urgestein der örtlichen Jagd und war für diese fast 30 Jahre als Jagdleiter hautverantwortlich.

Der Jäger-Frühschoppen bot einen herrlichen Rahmen für gelebte Kameradschaft mit spannenden Geschichten aus einem langen Jägerleben, umrahmt von frohem Hörnerklang.


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