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URFAHR-UMGEBUNG. Im Bezirk Urfahr-Umgebung tragen mehr Kinder Warnwesten. Etwa in Vorderweißenbach, wo die Volksschüler ausgiebig darüber informiert wurden, warum die Warnweste Leben retten kann.

Warnwesten-Infostunde in der VS Vorderweißenbach. (Foto: Reinhold Peherstorfer)
Warnwesten-Infostunde in der VS Vorderweißenbach. (Foto: Reinhold Peherstorfer)

Bei der heurigen Überprüfung des OÖ Zivilschutzes in Volksschulen zeigte sich ein klarer Anstieg: 62,2 Prozent der Erstklässler im Bezirk Urfahr-Umgebung trugen eine Warnweste. Oberösterreichweit lag die Quote bei 64,8 Prozent und damit deutlich über dem Vorjahr. Ehrenamtliche Zivilschutzbeauftragte kontrollierten die Tragehäufigkeit stichprobenartig und belohnten Kinder mit Warnweste. „Wir appellieren weiter an die Erziehungsberechtigten, den Schülern die Weste anzuziehen und sie für das Thema zu sensibilisieren. Außerdem ist es unser Ziel, dass die Warnwesten nicht nur am Schulweg, sondern auch im Straßenverkehr in der Freizeit getragen werden“, so OÖ Zivilschutz-Präsident Michael Hammer aus Altenberg. 

Appell an Eltern und Lehrer

„Ich freue mich, dass weit mehr als die Hälfte der Kinder eine Warnweste anhatten, aber es ist ein Resultat, auf dem wir uns nicht ausruhen wollen. Wir werden weiterhin einen Schwerpunkt auf dem Thema Sicherheit im Straßenverkehr legen. Auch wenn die Schüler meist reflektierende Streifen bzw. Anhänger an der Schultasche oder der Kleidung haben, ersetzen diese doch nicht die signalgelbe Warnweste“, sagt Zivilschutz-Bezirksleiter Reinhold Peherstorfer.

Ein Grund für fehlende Westen: Viele Kinder werden mit dem Auto zur Schule gebracht. Dabei betont der Zivilschutz die Bedeutung der Sichtbarkeit. „Mit der Warnweste erhöht sich die Sichtbarkeit von 30 auf 150 Meter“, heißt es in der Pressemitteilung des OÖ Zivilschutzverbandes aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung. Eltern und Lehrkräfte sollen hier Vorbild sein.

Die Aktion wird jedes Jahr in den Wintermonaten durchgeführt und soll Kinder früh für Sicherheit im Straßenverkehr sensibilisieren.


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