Aus BORG Bad Leonfelden wird das Sternstein-Gymnasium
BAD LEONFELDEN Ins neue Schuljahr startet das einzige Gymnasium des Bezirks noch unter dem alten Namen: BORG Bad Leonfelden. Doch ab 24. September ändert sich das, denn dann tritt die Bildungseinrichtung als Sternstein-Gymnasium neu auf.

Die Weiterentwicklung vom traditionellen BORG hin zum modernen Bildungsstandort mit Berufs- und Praxisbezug unter dem Namen Sternstein Gymnasium wird am Donnerstag, 24. September, mit einem großen Fest gefeiert, verrät Josef Enzenhofer im Tips-Talk. Der 58-Jährige steht der Schule seit zehn Jahren als Direktor vor, unterrichtet Physik und Mathematik. Derzeit wird alles für den Festakt vorbereitet, die ersten Schilder und das neue Logo sind bereits montiert: „Wir stellen gerade alles um, etwa unsere Mailadressen und den Onlineauftritt. Es sollte alles in den Ferien erledigt sein“, so der Direktor, der selbst in der Kurstadt zuhause ist.
Warum es einen neuen Namen braucht?
Er soll mehr Identität ermöglichen, die regionale Verwurzelung aufzeigen, mehr Schüler zur Anmeldung bewegen. Der neue Auftritt solle zudem das derzeitige BORG deutlich von anderen Schulen unterscheiden, „zumal wir auch ein ganz anderes Profil als andere BORGs haben“, so Enzenhofer. Der neue Name soll die Schule von allen anderen im Mühlviertel und Linzer Zentralraum abheben: „Er soll signalisieren, dass es am Sternstein auch Weitblick gibt“, lässt der Direktor wissen.
In den Schulzweigen Kunst, Musik und Naturwissenschaften legt man den Fokus auf verschiedene Schwerpunkte. Besonders stark setze man auf den Bereich Medizin: „Da sind die Spitäler froh und wir arbeiten mit Fachhochschulen zusammen“, sagt der Direktor. Er stellt bei den Schülern fest: „Es gibt einen Rückgang im Musikbereich und einen wachsenden Trend in Richtung Medizin“. Die Grundausrichtung Kultur bleibe bestehen, werde aber von modernen Medien ergänzt. Ziel sei weiter eine umfassende Allgemeinbildung. Zeitgleich wolle man auf künftige Berufe bestmöglich vorbereiten. Was die Schüler seiner Meinung nach brauchen? „Verstärkten Deutschunterricht, denn die Muttersprache ist so wichtig.“ Warum er zum Besuch eines Gymnasiums rät? „Die Schüler haben nach Abschluss viel mehr Chancen auf berufliche Aufstiegsmöglichkeiten.“
Rund 200 Schüler drücken hier bald wieder die Schulbank, 30 Lehrer sind beschäftigt. Sie alle kommen aus Rohrbach, Urfahr-Umgebung und aus Freistadt.
Mehr Infos online auf https://www.sternsteingymnasium.at/








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