Landtagsabgeordneter wünscht sich Deutsch als Schulsprache
URFAHR-UMGEBUNG. „Der Anteil von Schülern ohne deutsche Muttersprache hat sich in Urfahr-Umgebung seit dem Schuljahr 2009/10 mehr als verdoppelt, wie aktuelle Zahlen der OÖ-Bildungsdirektion zeigen“, so FPÖ-Bezirksparteiobmann und Landtagsabgeordnert Günter Pröller.

An den Volksschulen in Urfahr-Umgebung gibt es 2018/19 sechs Klassen, in denen 30 Prozent der Schüler nicht-deutscher Muttersprache sind (Eidenberg, Gallneukirchen, drei in Ottensheim und Reichenau) und an den Neuen Mittelschulen sind es vier Klassen (Gallneukirchen, Ottensheim, Puchenau und Steyregg).
Gesetzliche Verankerung
„Auch wenn der Bezirk Urfahr-Umgebung noch zu jenen Bezirken gehört, die unter zehn Prozent an Schülern nicht-deutscher Muttersprache haben – neben Freistadt und Rohrbach – darf man die Zahlen nicht einfach ignorieren, sondern es sind entsprechende Maßnahmen zu setzen. In erster Linie ist die Sprache der Schlüssel zum Erfolg. Gerade deshalb ist eine gemeinsame Sprache in den Pausen unumgänglich. Die Schulsprache Deutsch muss gesetzlich verankert werden“, fordert Pröller abschließend.


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