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SCHENKENFELDEN. Nach zehn Jahren als Bürgermeister legte Karl Winkler mit 10. Dezember sein Amt nieder. Tips hat sich mit ihm unter anderem über seine Amtszeit unterhalten.

 (Foto: Winkler)
(Foto: Winkler)

„Ich habe versucht, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen“, sagt Karl Winkler rückblickend auf seine Zeit als Bürgermeister. Stets habe er versucht, mit den Mitteln, die vorhanden waren, auch etwas zu bewegen. Bei Entscheidungen, die die Bürger betrafen, sei ihm außerdem der Konsens besonders wichtig gewesen. „Als ich als Bürgermeister angefangen habe, haben mir meine Freunde eine Nirosta-Figur geschenkt, wo ‚Bürgermeister mit Herz‘ eingraviert ist. Und das habe ich versucht, bis zu meinem Ausscheiden auch so weiterzuleben.“ Während seiner Amtszeit habe es natürlich auch Herausforderungen gegeben: Neben einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft im Jahr 2013 bezüglich des Wasseranschluss-Zwanges stelle vor allem die aktuelle Corona-Krise eine eindeutige Herausforderung dar.

Kein Langzeitbürgermeister

Einen bestimmten Grund, warum Winkler jetzt aufhört, gebe es übrigens nicht: „Für mich und in meiner Fraktion war das bereits Mitte der Periode klar, dass ich 2021 nicht weitermache“, so der Schenkenfeldner, der betont, kein „Langzeitbürgermeister“ sein zu wollen. So habe man die Übergabe intern bereits im Vorjahr geregelt. Als seine Nachfolgerin von Seiten der ÖVP wurde Doris Leitner aufgestellt. Anstelle eines Ratschlages vorab biete er dieser übrigens an, was ihm auch sein Vorgänger angeboten hat: jederzeit für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Zukunftswünsche und Dank

Was die Zukunft der Gemeinde angeht, so ortet Winkler für die nächste Zeit wegen finanzieller Einbußen Schwierigkeiten etwa bei der Realisierung von Projekten. Was das Zusammenleben mit den Gemeindebürgern angeht, wünsche er sich weiterhin einen gegenseitigen respektvollen Umgang. Abschließend wolle sich Winkler nunmehr noch bei allen für die gute Zusammenarbeit bedanken.


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