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OÖ. Die Geschäftsstelle Bau erhielt von Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner die Zusage für die Verlängerung des Landeszuschusses.

Symbolbild Maurer (Foto: Foto: vowe)
Symbolbild Maurer (Foto: Foto: vowe)

Die Bauhandwerkerschule und ihre Absolventen genießen in der oö. Bauwirtschaft einen exzellenten Ruf. Die Schule, die in den saisonbedingt auftragsarmen Wintermonaten Maurer, Zimmerer und Steinmetze aus- und weiterbildet, war nach der Novellierung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes bis Ende 1995 in ihrer Existenz arg gefährdet. Erst als auf Bundesebene ein Sonderkollektivvertrag vereinbart wurde, auf dessen Grundlage für die Dauer des Schulbesuchs zwei Drittel der Lohnkosten vom AMS bzw. vom Europäischen Sozialfonds übernommen werden, war der Weiterbestand gesichert.Ergänzend dazu ist es dem Branchenverbund Bauwirtschaft der WKOÖ gelungen, eine Zusatzförderung des Wirtschaftsressorts der oö. Landesregierung für die betroffenen Dienstgeberbetriebe in Höhe von 1.000 Euro je Schüle und Schuljahr zu erhalten. „Diese befristete Unterstützung des Landes wird auch für das Schuljahr 2022/2023 fortgesetzt“, freut sich Markus Hofer, Geschäftsführer Branchenverbund Bauwirtschaft. Eine entsprechende Zusage hat Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner bereits abgegeben. „Das ist eine gute Nachricht für die Unternehmen und die insgesamt rund 200 Fachkräfte, die das Weiterbildungsangebot jedes Jahr in Anspruch nehmen“, sagt Hofer. „Die praxisnahe Aus- und Weiterbildung in den Bauhandwerkerschulen leistet einen wichtigen Beitrag dazu, unseren Betrieben die dringend benötigten Fachkräfte zur Verfügung zu stellen. Deshalb unterstützt das Land OÖ ganz bewusst dieses Weiterbildungsangebot. Seit 1996 hat das Land für diese Unterstützung für Bauhandwerkerschüler bereits mehr als zwei Millionen Euro aufgewendet“, betont Achleitner.Die oö. Bauhandwerkerschüler werden vornehmlich an den HTLs in Linz, Salzburg und Hallein ausgebildet. Die Lehrgänge dauern über drei Jahre, werden in den Monaten Dezember bis März abgehalten und kommen so der Zeitplanung Berufstätiger entgegen. Die Bildungsinhalte sind der heutigen Baupraxis angepasst. Die Abschlussprüfung berechtigt u.a. zur Lehrlingsausbildung und eröffnet neue Berufschancen. Die Bauhandwerkerschule umfasst auch die Qualifikation eines Werkmeisters (Poliers) und bereitet auf den Fachteil der Berufsreifeprüfung vor, sogar eine anschließende Diplomausbildung wird möglich.


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