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OBERNEUKIRCHEN. Von Jänner bis Mai 2023 findet wieder ein Agenda 21-Lehrgang „Co-Design Zukunft“ statt, dieses Mal im Mühlviertel. In fünf Modulen können kreative Köpfe ihre „Gestaltungskompetenzen in der regionalen Zukunftsarbeit“ ausbauen. Der Informationsabend dazu findet am 4. November, 16 Uhr, im Gemeindezentrum Oberneukirchen statt.

 (Foto: Peter C.Mayr)
(Foto: Peter C.Mayr)

Der Lehrgang „Co-Design Zukunft“ dauert sechs Monate und vermittelt Kenntnisse aus der Trendarbeit, den Sustainable Development Goals, verschiedener Kreativ- und Moderationsmethoden sowie Projektmanagement. Ab Jänner 2023 startet der nächste Lehrgang in der Region Mühlviertel. Der Lehrgang wird von der Oö. Zukunftsakademie in Zusammenarbeit mit der Regionalmanagement OÖ GmbH durchgeführt.

Agenda.Zukunft

Der Lehrgang ist Teil des „Agenda.Zukunft“-Netzwerks in OÖ. „Zukunftsarbeit braucht Gestalter in unseren Gemeinden und Regionen. Es sind die Menschen vor Ort, die mit Eigeninitiative und Kreativität das Neue auf den Weg bringen. Das wollen wir im Zukunftsland Oberösterreich weiter stärken und unterstützen“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer. Stelzer hat die OÖ Zukunftsakademie daher beauftragt, ihre Arbeit noch stärker mit den Zukunftsprozessen und Projekten in den Regionen vor Ort zu verbinden. Nach der Einrichtung der Abteilung Trends und Innovation Anfang dieses Jahres ist das neue Projekt „Agenda Zukunft“ ein weiterer Baustein zur Intensivierung der Zukunftsangebote des Landes.

170 „Agenda-Gemeinden“, 1.800 konkrete Zukunftsprojekte

Das Zukunfts-Netzwerk umfasst derzeit bereits mehr als 170 oberösterreichische „Agenda-Gemeinden“ in denen bisher mehr als 18.000 engagierte Bürger an Zukunftsprozessen mitgewirkt haben. Daraus sind bereits rund 1.800 konkrete Umsetzungsprojekte entstanden – u.a. im Bereich gemeinschaftlich organisierte Wirtshäuser und Nahversorger, Foodcoops (Lebensmittelkooperative), Stadt-Land-Netzwerke, innovative Wohnmodelle, Ortskerninitiativen, Co-Working Spaces etc. Ein eigenes Fördermodell unterstützt die Zukunftsarbeit in den Gemeinden über längere Zeiträume hinweg. Ziel ist es, dass möglichst viele konkrete Zukunftsprojekte entstehen. Insgesamt mehr als 600 innovative regionale Projekte und Prozesse wurde bisher aus Landesmitteln gefördert.

Global denken – lokal Handeln

Das Programm Agenda.Zukunft baut auf den weltweiten Sustainable Development Goals (SDGs) auf und verbindet lokales Handeln mit einer globalen Nachhaltigkeitsperspektive. Ein eigenes partizipatives Selbst-Evaluierungs-Tool, das „GemeindeNavi Agenda 2030“, macht sichtbar, welche Beiträge vor Ort zu den 17 SDGs bereits erfolgreich umgesetzt werden und was künftig in Angriff genommen werden kann.

Info-Veranstaltung am Freitag, 4. November

16 Uhr im Gemeindezentrum Oberneukirchen

Um Anmeldung bis 24. Oktober unter post.rmooe.at wird gebeten.


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