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Agenda.Zukunft-Auszeichnung für drei Gemeinden im Bezirk: Eidenberg, Gallneukirchen und Vorderweißenbach

Mag. Jacky Stitz, 12.12.2023 07:58

EIDENBERG/GALLNEUKIRCHEN/VORDERWEISSENBACH. Bei der Jubiläumsgala anlässlich 25 Jahre „Agenda.Zukunft“ in Oberösterreich zeichnete Landeshauptmann Thomas Stelzer 22 Zukunftsgemeinden und Modellprojekte in Linz aus. Unter den Preisträgern auch die drei Bezirksgemeinden Eidenberg, Gallneukirchen und Vorderweißenbach.

  1 / 3   In Eidenberg wurde man für den Agenda-Zukunftsprozess ausgezeichnet. Bürgermeister Adi Hinterhölzl freut sich. (Foto: Land OÖ/Peter C.Mayr)

„Zukunftsarbeit muss konkret, greifbar und regional wirksam sein. Viele engagierte Menschen gestalten in den Regionen und Gemeinden ihre Zukunft und übernehmen so auch Verantwortung für die Entwicklung unseres gesamten Bundeslandes. Genau dafür bietet das Programm Agenda.Zukunft seit 25 Jahren eine stabile Ausgangsbasis und umfassende Unterstützungsangebote“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer bei der Festveranstaltung in Linz.

Drei Mal Agenda-Auszeichnungen für Urfahr-Umgebung

Dabei wurden auch drei Gemeinden aus Urfahr-Umgebung ausgezeichnet: Eidenberg für den Agenda-Zukunftsprozess (Eidenberg: miteinander weiter denken), Gallneukirchen für den Themenprozess „Klimastrategie“ und Vorderweißenbach (Vorderweißenbach im Aufwind - mach mit!) ebenso für den Agenda-Zukunftsprozess.

Gemeinde Eidenberg: Erarbeitet wurden unter dem Motto „miteinander weiter denken“ dabei die Leitthemen Nah- und Selbstversorgung, Mobilität, Planen, Bauen und Wohnen sowie die Möglichkeiten der Begegnung. Zwölf Personen sind im Kernteam, 120 Personen wirken mit, gestartet wurde im November 2021. Kernteam-Sprecher Manfred Schütz: „Uns ist es wichtig, gemeinsam Projekte zu entwickeln, die uns zukunftsfähig machen und das Miteinander stärken.“ Als Projekte hervor gingen etwa der Ökoberg-Stammtisch, die Attraktivierung der Spielplätze unter Einbindung der Eltern und Kinder sowie die Erneuerung des Gymnastikwegs. Geplant sind die Ortskernentwicklung, die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs oder aber auch eine Weiterentwicklung der Nahversorgung.

Stadtgemeinde Gallneukirchen: Mit dem Agenda-Prozess startete man im Februar 2020, 15 Personen machen das Kernteam aus, in Summe wirken 120 bis 150 Personen mit. Im Mittelpunkt steht die Klimazukunft von Gallneukirchen. „Der Agenda-Prozess, der von allen Fraktionen mitgetragen wurde, hat uns eine gute Struktur gegeben und uns geholfen, verschiedene, bereits laufende Aktivitäten, zusammenzuführen. Die ausgearbeitete Klima-Strategie-Gallneukirchen wird uns dabei helfen, gemeinsam die nötigen Schritte in Richtung Klimaneutralität zu setzen“, so Kernteamleiter Bernhard Berger. Als Projekte hervor gingen etwa regelmäßige Repair-Cafe-Events, der FoodCoop-Shop Gallneukirchen und bienenfreundliche Maßnahmen. Geplant ist etwa noch die Optimierung der Rad-Infrastruktur.

Gemeinde Vorderweißenbach: Unter dem Titel „Vorderweißenbach im Aufwind - mach mit!“ startete man bereits im Oktober 2019 in den Agenda-Prozess. Das Kernteam besteht hier aus 10 bis 15 Personen, insgesamt gibt es rund 60 bis 100 mitwirkende Personen. Schwerpunktthemen: Nachhaltigkeit und Regionalität, Landwirtschaft und Miteinander, Wirtschaft und Zusammenarbeit sowie Energie und Mobilität. „Der Agenda-Prozess hat den Willen zur Mitgestaltung in unserem Ort erneut beflügelt“, sagt Kernteamleiter Peter Praher. Zu den Projekten zählen etwa der Aufbau von Gemeinschaftsäckern, eine Leerstandsevaluierung- und aktivierung oder aber auch Vorderweißenbach zum „Blühen“ zu bringen.

Agenda.Zukunft ist das oberösterreichische Programm zur Umsetzung des weltweit gültigen Nachhaltigkeitsprogramms Agenda 2030 mit seinen 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs). Es verbindet die Zukunftsarbeit in Gemeinden und Regionen mit Angeboten zur Gestaltungsbeteiligung und Co-Kreation. Details: www.agenda-zukunft.at


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