Weinbau in Urfahr-Umgebung bleibt klein, aber vielfältig
URFAHR-UMGEBUNG. Hitze und Trockenheit haben den Weinbau 2026 stark gefordert. Für Urfahr-Umgebung wird dennoch ein vielversprechender Jahrgang erwartet. Im Bezirk werden derzeit 4,9 Hektar Rebfläche bewirtschaftet.

Zu den größeren Winzern in Urfahr-Umgebung zählen das Weingut Hagenauer in Ottensheim sowie „Der Manfred und Die Seinen“ in Kirchschlag bei Linz.
Die hohe Temperatur und die anhaltende Trockenheit führten in Oberösterreich zu geringeren Erntemengen. Gleichzeitig wird mit hoher Qualität gerechnet. Weinreben kommen mit längeren Trockenphasen besser zurecht als viele andere Kulturpflanzen. Grund dafür ist ihre tiefreichende Verwurzelung.
Neu angelegte Weingärten waren heuer stärker auf zusätzliche Bewässerung angewiesen. Als Vorteil gelten in Oberösterreich die gut wasserspeichernden Böden. Sie halten Feuchtigkeit länger zurück und helfen den Reben durch Trockenperioden.
In Oberösterreich werden aktuell 108 Hektar Rebfläche bewirtschaftet. Rund 40 Winzer bringen Wein auf den Markt. Mehr als 95 Prozent des oberösterreichischen Weins werden laut den vorliegenden Angaben auch im Land konsumiert, wie die Landwirtschaftskammer OÖ informiert.








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