Größtes Heckenlabyrinth Österreichs wird in Uttendorf eröffnet
UTTENDORF-HELPFAU. Auf 3000 Quadratmetern und mit 64 Metern Durchmesser ist das Heckenlabyrinth in Reichsdorf das größte Österreichs. Der Initiator Norbert Knoll hat es dem ersten Artikel der Erklärung der Menschenrechte von 1948 gewidmet.

Der Reichsdorfer Norbert Knoll hat das Areal, wo mittlerweile das Mattigtaler Heckenlabyrinth der Menschenrechte verwirklicht wurde, von seinem Bruder geerbt. Im Jahr 2005 hat er dort die ersten Bäume gepflanzt, 2008 die ersten Hecken. Bis heute hat er das Labyrinth aufgebaut und hergerichtet. In der Mitte befindet sich ein großer Platz. „Es ist kein Irrgarten, man kann sich nicht verirren“, sagt Norbert Knoll. Sein Anliegen ist es, naturnah zu arbeiten. Insgesamt wurden rund 30.000 Euro in das Labyrinth investiert. Jetzt, nach fast elf Jahren der Vorbereitung und Probephase, soll das Mattigtaler Heckenlabyrinth der Menschenrechte offiziell eröffnet werden. Das wird am Samstag, 18. Juni, um 10 Uhr, direkt beim Labyrinth passieren. Schon einen Tag vorher, am 17. Juni, wird es in der Landwirtschaftlichen Fachschule Mauerkirchen eine Podiumsdiskussion über die nach wie vor bestehenden Begrenzungen der Menschenrechte geben – ab 17 Uhr. Anmeldung unter: lwbfs-mauerkirchen.post@ooe.gv.at
Fokus Menschenrechte
Das Labyrinth ist noch nicht komplett. Es soll ein Themenweg zur Menschenrechtserklärung entstehen. Die Schüler der Fachschule Mauerkirchen haben dazu die erste Tafel geschaffen, welche ebenfalls bei der Eröffnung vorgestellt wird. Der Bezug zu den Menschenrechten soll mit weiteren Beiträgen noch verstärkt werden.


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