Lkw-Brand im Baustellenbereich auf der B154
OBERHOFEN. Die Freiwillige Feuerwehr Oberhofen musste zu einem Lkw-Brand auf der B 154 ausrücken. Bei den Arbeiten am Asphalt auf der B154 war ein Lkw mit seiner Teermulde in die Stromleitung über der Fahrbahn geraten.

Der Einsatzort war aufgrund der schwarzen Rauchsäule schon von weiterem erkennbar. Die Ladung hatte sich entzündet. Der Fahrer des Lastwagens sowie die Mannschaft des Straßenfertigers hatten enormes Glück, dass die Spannung über eine Erdung der Maschine abfloss und niemand verletzt wurde. Die beteiligten Personen konnten sich so selbst aus der Gefahrenzone bringen.
Enorme Hitze
Kurz nach der Alarmierung traf der Tank Oberhofen ein und führte den ersten Löschangriff mit Wasser durch, um den Abstand zur Spannungsquelle wahren zu können. Die Löscharbeiten fanden am frischen, noch heißen Asphalt bei etwa 30 Grad Lufttemperatur statt, was die Einsatzkräfte ordentlich schwitzen ließ. Bald darauf baute die Pumpe Oberhofen die Zubringleitung auf, wodurch mit einem zweiten Strahlrohr gearbeitet werden konnte. Parallel zu den Löscharbeiten wurde der Verkehr durch das Gewerbegebiet abgesperrt, da Gefahr bestand, dass die Stromleitung durch die Hitzeeinwirkung reißt und zu Boden fällt.
Die Energie AG und die FF Zell am Moos wurden durch die Landeswarnzentrale alarmiert. Kurze Zeit später begann auch der Tank Zell am Moos mit dem Schaum-Löschangriff von der anderen Seite der Einsatzstelle. Nach dem „Brand aus“ wurde die Leitung durch die Energie AG geerdet und freigegeben. Bei den Aufräumarbeiten konnte die Mulde des Lkw niedergelassen und der Laster aus dem Bereich der Stromleitung gezogen werden.


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