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BEZIRK VÖCKLABRUCK. In ganz Oberösterreich waren in den vergangenen Stunden insgesamt 229 Feuerwehren mit etwa 3.000 Einsatzkräften bei annähernd 560 Einsätzen beschäftigt.

Sturm OÖ (Foto: TEAM FOTOKERSCHI.AT / BRANDSTÄTTER)
  1 / 4   Sturm OÖ (Foto: TEAM FOTOKERSCHI.AT / BRANDSTÄTTER)

Am stärksten von der Sturmfront betroffen waren die Bezirke Vöcklabruck, Gmunden, Urfahr-Umgebung, Wels-Land, Perg, Freistadt und Linz-Land. Etwas abgeschwächt auch Braunau, berichtet das Landesfeuerwehrkommando. Fast alle anderen Bezirke in Oberösterreich hatten ebenfalls Sturmschäden zu verzeichnen.

Schadensfälle

Vielfach gab es Blockaden von Verkehrswegen, meist durch umgestürzte Bäume. Auch nach Stromausfällen in Aufzügen eingeschlossene Personen mussten von den Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden. Teilweise wurden auch Pkw geborgen. Die Passauerstraße in Pühret etwa war zur Gänze gesperrt, aufgrund hoher Gefahr durch umstürzende Bäume. Am Nachmittag dauerten die Feuerwehreinsätze teilweise noch an.

Tipps fürs Autofahren

Der ARBÖ gibt zehn Tipps für das Autofahren bei Sturm:

  • Vorausschauend und defensiv fahren. Mit unvorhergesehenen Hindernissen auf der Straße muss heute gerechnet werden.
  • Vorsicht vor aufgewirbelten Papier- und Kartonteilen, Plastikplanen und abgebrochenen Ästen.
  • Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs reduzieren, damit bei seitlichen Sturmböen mehr Stabilität gegeben ist.
  • Beim Aussteigen die Fahrzeugtür vorsichtig öffnen und den Griff festhalten. Eine Sturmböe könnte die Tür selbst aufreißen und danebenstehende oder vorbeifahrende Fahrzeuge beschädigen oder Fußgänger verletzen.
  • Auf Landstraßen nur unter Einhaltung eines großen Seitenabstandes überholen. Plötzliche Seitenwindböen können sogar Schwerfahrzeuge wie Lkw oder Busse um mehr als einen Meter versetzen.
  • Besonders auf Brücken bei Tunnelausfahrten und Waldschneisen ist mit starken Böen zu rechnen.
  • Fahrbahnglätte, Dachlasten oder Aufbauten steigern die Gefahr, dass das Fahrzeug bei Sturm verrissen wird.
  • Ist man an stürmischen Tagen mit Dachlast oder Anhänger unterwegs, sollte das Ladegut optimal verteilt werden. Der Schwerpunkt sollte möglichst tief liegen, das Gewicht auf beide Fahrzeugachsen verteilt sein.
  • Skiträger und Skiboxen sollten bei Nicht-Gebrauch abmontiert werden.
  • Wird man doch von einer Sturmböe erfasst, gilt zunächst einmal Ruhe bewahren. Ruckartige Bewegungen mit dem Lenkrad macht das Fahrzeug nur noch instabiler. Um das Auto wieder zurück in die Spur zu bringen, sollte man kontrolliert gegenlenken.


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