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VÖCKLABRUCK. Am Dienstag, 27. Februar, wird um 19.30 Uhr das Stück „Die Wanderhure“ im Stadtsaal aufgeführt. Um 18.45 Uhr gib es eine Einführung im Wappensaal.

Marie steht im Zentrum des mittelalterlichen Sittengemäldes. Foto: Hermann Posch

Es könnte so einfach sein. Marie, Tochter eines reichen Tuchhändlers, liebt Michel. Keine gute Partie, so ein Wirtssohn. Sie könnten weggehen aus Konstanz. Maries Vater allerdings hat ganz andere Pläne für seine Tochter. Die Frau von Ruppertus Splendidus soll sie werden, dem Sohn des Reichsgrafen von Keilburg. Niemals! Stolz schmettert Marie dem ungeliebten Verlobten ihr Nein entgegen. Was sie nicht weiß: Sie und ihr Vater sind Opfer einer Intrige. Schon immer waren Frauen mit Repression, Entrechtung und sexueller Gewalt konfrontiert. Maries heroischer Kampf gegen diese haarsträubende Ungerechtigkeit macht ihre Geschichte so spannend: ein opulentes mittelalterliches Sittengemälde um eine starke, faszinierende Frau und gleichzeitig ein hochaktueller Krimi voll aufwühlender Leidenschaft.

Verfilmung begeisterte

Die Verfilmung der „Wanderhure“ begeisterte rund zehn Millionen Fernsehzuschauer. Die Uraufführung der Bühnenadaption war die Erfolgsproduktion des Bad Hersfelder Festspielsommers 2014.

Veranstalter ist die Kultur und Freizeit GmbH. Karten sind online unter www.kuf.at und im Tourismusbüro Vöcklabruck, Tel. 07672/26644, erhältlich


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