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ATTERSEE. Im Rahmen der Ausstellung „Pfahlbau begreifen“ wurde ein Pfahlbaumodell vorgestellt, welches nach dem Vorbild von Hornstaad am Bodensee nachgebildet wurde.

Flexibles Pfahlbaumodell
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Es ist so gebaut, dass die Konstruktion von Besuchern jeder Altersgruppe – Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen – verändert werden kann.

Auch ein Film wird gezeigt

Das Pfahlbaumodell kann in seinen Grundprinzipien so verändert werden, dass einzelne Teile ausgetauscht werden können, wie beispielsweise das Dach mit Schindeln oder Schilf oder auch Wandfüllungen mit unterschiedlichem Flechtwerk, um das Pfahlbaumilieu unterschiedlich erleben zu können. Die Variationsmöglichkeit veranschaulicht dem Besucher die Vielfalt der Pfahlbauweise in den unterschiedlichen Siedlungsgebieten, wie Seelandschaften um die Alpen und Feuchtgebieten wie Mooren. Zusätzlich zu den Aktivitäten des Pfahlbaus im Atarhof wird ein Film gezeigt: Wie wurden die Pfahlhäuser gebaut? In Ergänzung zur Ausstellung werden Workshops angeboten, die sich mit der Herstellung von Keramikgegenständen – nachempfunden der Keramik in der Jungsteinzeit und Mythologie der Urgeschichte – und  nach aktuellen Vorbildern befassen.

Färben von Wolle und Leinen

Auch Färben von Schafwolle und Leinen mit Naturfarben aus den Färberpflanzen Färberwaid, Färberkrapp, Färberwau und Färberkamille macht viel Freude, wenn man lernt, in welchem Pflanzenteil der Farbstoff zu suchen ist und auf welche Weise dieser aus der Pflanze gewonnen werden kann.

Das interessante Museum Atarhof in Attersee am Landungsplatz ist geöffnet jeweils Dienstag 14-17 Uhr und Sonntag  10-13 Uhr. Infos und Anmeldung unter 0664/4036704


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