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VÖCKLABRUCK. Gesteckt voll war der Stadtsaal gestern Abend bei der Show „Die schlaueste Gemeinde Österreichs - Region Salzkammergut“. Im Stechen konnte sich Gastgeber Vöcklabruck knapp vor Gmunden durchsetzen.

Die Bürgermeister der Vöcklabrucker Bezirksteilnehmer mit Starmoderator Armin Assinger (l.). Foto: Ebner

Die Gemeinden Vöcklabruck, Regau, Timelkam, Schwanenstadt und Mondsee traten für den Bezirk Vöcklabruck an. Für den Bezirk Gmunden waren es Gmunden, Bad Ischl, Altmünster, Ohlsdorf und Scharnstein. Durch das Programm führten Armin Assinger, Arabella Kiesbauer und der Kabarettist Wolf Gruber. Showacts, beziehungsweise Gesangseinlagen kamen vom Mr. Opernball Alfons Haider und dem unnachahmlichen Elvis Presley Imitator J.J. King, alias Jürgen Höchtl, aus Timelkam. Die Rate-Teams setzten sich aus den Bürgermeistern sowie aus Gewerbetreibenden und Personen des öffentlichen Lebens der jeweiligen Gemeinden zusammen. 

Das Format der Show ist spannend, auch deshalb, weil das Publikum mittels verschiedenfärbigen Täfelchen mitvoten kann. Vier Antworten pro Frage sind vorgegeben. Natürlich geht es bei dem Ganzen auch um Werbung, die dann auch nicht zu kurz kam. Die Bürgermeister stellten die Vorteile ihrer Gemeinden ins Rampenlicht, die Unternehmer die Vorzüge ihrer Produkte und Dienstleistungen.

Die Fragen waren knifflig und über Google nicht leicht schnellabrufbar. So etwa wurde nach der Gesamtfläche von Attersee, Traunsee, Mondsee, Wolfgangsee und Hallstättersee gefragt. Oder es ging um das Erkennen einer Gemeinde am Bild des Kirchturms - Ottnang erkannten in diesem Falle alle. Altmünster hatte bei den Punkten lange Zeit die Nase vorne und schien schon als der sichere Sieger. Bis sich bei der letzten Frage die Bezirksstädte Gmunden und Vöcklabruck mit verdoppelter Punktezahl ganz nach vorne katapultierten. Und so kam es zum Stechen. Dabei ging es um die Beantwortung der Frage, wieviele Einwohner die an der Show teilnehmenden zehn Gemeinden zusammen haben. Die richtige Zahl war in etwa 80.000 und Vöcklabruck war mit geschätzten 69.888 knapp näher drann als Gmunden mit getippten 65.000.

Zusammenfassend hatten alle ihren Spaß an diesem ja nicht so ernst gemeinten Spiel und vielleicht hat Vöcklabruck ja irgendwie einen Heimvorteil ausgenützt. Bürgermeister Herbert Brunsteiner und sein Team freuten sich jedenfalls sehr über den Erfolg.    


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