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STEINBACH. 
Eine 19-jährige Flugschülerin und ihr 24-jähriger Fluglehrer starben beim Absturz eines Kleinflugzeugs am 26. August 2026 im Attersee. Die Obduktion zeigt nun, dass beide bereits durch den Aufprall auf das Wasser tödliche Verletzungen erlitten.
 

Bergung des Flugzeugs aus dem Attersee (Foto: Tom Leitner)
Bergung des Flugzeugs aus dem Attersee (Foto: Tom Leitner)

Das zweisitzige Leichtflugzeug war bei einem Schulungsflug rund 300 Meter vom Ufer entfernt in den Attersee gestürzt und anschließend gesunken. Das Wrack lag in etwa 163 Metern Tiefe und konnte erst mehrere Tage nach dem Unglück geborgen werden.

Die Obduktion ergab, dass beide Insassen beim Aufprall ein Polytrauma erlitten. Sie ertranken demnach nicht.

Wrack wird in Wien untersucht

Nach der aufwendigen Bergung wurde das stark beschädigte Flugzeug zur weiteren Untersuchung nach Wien gebracht. Die Staatsanwaltschaft Wels und die zuständigen Ermittler wollen klären, warum die Maschine während des Schulungsflugs plötzlich an Höhe verlor.

Die Staatsanwaltschaft hatte bereits zuvor Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen unbekannte Täter eingeleitet. Ein Sachverständiger soll gemeinsam mit den zuständigen Stellen den Unfallhergang umfassend untersuchen.

Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Nach aktuellem Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die genaue Ursache des Absturzes ist jedoch weiterhin offen.

Zusätzlich laufen toxikologische Untersuchungen. Deren Ergebnisse werden erst zu einem späteren Zeitpunkt erwartet. Auch die technische Untersuchung des Flugzeugs dürfte noch Zeit in Anspruch nehmen.

Schulungsflug startete in Salzburg

Die Maschine war am Vormittag des 26. August zu einem Schulungsflug in Salzburg gestartet. Gegen 11.23 Uhr brach laut öffentlich verfügbaren Flugdaten der Kontakt zum Flugzeug ab, wenig später stürzte es im Gemeindegebiet von Steinbach am Attersee ins Wasser.

An Bord waren die 19-jährige Flugschülerin und ihr 24-jähriger Fluglehrer. Beide stammten aus Deutschland. Der Fluglehrer hatte nach bisherigen Angaben außerdem einen Zweitwohnsitz in St. Gilgen.

 


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