Online-Betrügereien und wie man sich davor schützt

Hits: 272
Martina Ebner Martina Ebner, Tips Redaktion, 04.08.2020 17:08 Uhr

BEZIRK VÖCKLABRUCK. Onlineshopping ist sehr beliebt. Unüberschaubar viele Angebote mit tollen Preisen locken und man braucht dafür noch nicht einmal außer Haus zu gehen. „Gerade aber, weil es so schnell und einfach geht, tappt man oft auch in Fallen, bei denen man viel Geld verlieren kann“, warnt die Polizei jetzt einmal mehr.

Das Bezirkspolizeikommando hat einige Tipps, wie man sich vor Betrug schützen kann.

Fake Shops

Fake-Shops sind oft gut gemachte betrügerische Online-Shops, die fast immer eine Vorauszahlung verlangen, um dann die versprochene Ware nicht zu liefern. Sie sind in der Regel nur sehr kurz online und häufig auf den ersten Blick als „Fake“ gar nicht erkennbar. Manchmal kommen sogar gefälschte Gütesiegel zum Einsatz, um Vertrauenswürdigkeit vorzutäuschen. Auch das bei Internetseiten vorgeschriebene Impressum ist häufig völlig frei erfunden oder gestohlen.

Deshalb: „Überprüfen Sie den Firmennamen und die (im Impressum) angegebene Adresse. Vergleichen sie beispielsweise auch die UID-Nummer.“ Preise, die um teilweise mehrere hundert Euro unter denen der Mitbewerber liegen, sollten von Haus aus skeptisch machen. Es gibt Vergleichsportale wie beispielsweise geizhals.at oder idealo.at, auf denen man vor einem Einkauf die Preise überprüfen kann. Liegt da ein Angebot so deutlich wie beschrieben darunter, ist auf jeden Fall Vorsicht geboten.

Fälschungen schwer zu erkennen

Besonders dreist sind manche Betrüger, die über die Plattform Amazon-Marketplace Angebote streuen. So schnell sie dort immer wieder auftauchen, so schnell verschwinden sie auch wieder. Leider sind auch diese Seiten und Angebote sehr gut gemacht und Fälschungen nur schwer zu erkennen.

Was einen aber jedenfalls skeptisch machen sollte: Wenn man nach dem Bestellen gebeten wird, sich direkt per Mail zu melden. Geht man darauf ein, folgt die Aufforderung, die Zahlung nicht über Amazon, sondern via PayPal, Western Union, PaySafe oder direkte Überweisung abzuwickeln. Spätestens hier sollte man den Kauf abbrechen, denn sobald die Zahlung eingeht, wird die Bestellung bei Amazon storniert, die Händler sind nicht mehr erreichbar und man hat keine Möglichkeit mehr, sein Geld zurückzufordern.

„Flohmarkt“-Seiten

Flohmarktseiten und Versteigerungsplattformen sind ebenfalls beliebt bei kreativen Gaunern. Inserate über „Privatverkäufe“ sollen Vertrauen wecken und Freundschaftspreise signalisieren. Tatsächlich kann es sich um ein ausgeklügeltes Betrugssystem mit falschen Identitäten handeln. Häufig wird ein Umzug ins Ausland als Grund für eine Veräußerung angegeben, wobei die Geldabwicklung meist über Western Union vorgeschlagen wird. Sobald das Geld überwiesen ist, sucht man den Verkäufer vergeblich. „Informieren Sie sich daher immer vorher über den Verkäufer (Bewertungen, Adressen usw.), um hinterher keine böse Überraschung zu erleben“, rät die Polizei.

Artikel weiterempfehlen:

Kommentar verfassen



Drei Teststandorte im Bezirk Vöcklabruck

BEZIRK VÖCKLABRUCK. Seit 25. Jänner besteht die Möglichkeit, sich bei Dauertests kostenlos und freiwillig testen zu lassen. Im Bezirk ist dies an drei Standorten – in Schwanenstadt, ...

Junge Linke erinnern an Holocoust

VÖCKLABRUCK. Die Jungen Linken machen zum Tag der Befreiung von Auschwitz auf die nationalsozialistischen Verbrechen im Bezirk Vöcklabruck aufmerksam.

Pkw überschlug sich

SCHWANENSTADT. Verletzt wurde ein 25-jähriger Autofahrer bei einem Unfall auf der schneebedeckten Fahrbahn der B 135.

Hören, was einen bewegt – Die neuen Hörgeräte machen das möglich

ST. GEORGEN/A. Menschen mit Hörverlust befinden sich oft in Situationen, in denen sie Sprache optimal verstehen, dann aber wieder in solchen, in denen das schwer fällt. Selbst, wenn sie ...

Brand in Wohnhaus

REGAU. Die Feuerwehren Regau und Rutzenmoos mussten zu einem Brand in einem Wohnhaus ausrücken. Verletzt wurde niemand.

Kauf der Vignette nicht vergessen

BEZIRK VÖCKLABRUCK. Am 31. Jänner 2021 endet das Vignettenjahr 2020. Das bedeutet: Ab 1. Februar sind nur mehr die Klebevignette 2021 in Apfelgrün oder die digitale Vignette gültig. ...

Spende an Vereine

MONDSEE. Die Mondfrauen Mondsee unterstützen jedes Jahr einen lokalen Verein mit einer Spende aus dem Erlös des Kunsthandwerksmarktes Mondsee.

Neue Gemeindegruppen der Grünen sind im Bezirk derzeit im Entstehen

VÖCKLABRUCK. Die Grünen im Bezirk Vöcklabruck verstärken sich -  auch mit Blick auf die Wahlen im Herbst - personell im Gemeindegruppenaufbau.