Allerheiligen – Allerseelen in Corona-Zeiten: Keine gemeinsamen Friedhofsfeiern

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Von gemeinsamen Friedhofsfeiern sollte man heuer zu Allerheiligen und Allerseelen absehen. Das persönliche Gedenken am Grab ist aber natürlich möglich. Foto: Weihbold
Wolfgang Macherhammer Wolfgang Macherhammer, Tips Redaktion, 30.10.2020 10:14 Uhr

VÖCKLABRUCK. Wegen der stark steigenden Corona-Infektionen sollen heuer zu Allerheiligen und Allerseelen keine gemeinsamen Friedhofsfeiern stattfinden. Das hat die Österreichische Bischofskonferenz in einer veröffentlichten Regelung festgelegt.  

„Gemeinsame Gottesdienste zu Allerheiligen und Allerseelen am Friedhof können in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Gräber werden aber gesegnet werden, wenn auch nicht im Rahmen einer gemeinsamen Feier“, heißt es ausdrücklich in dem Aufruf der Bischofskonferenz, der an die Pfarrgemeinden adressiert ist. Gleichzeitig ermutigen die Bischöfe ausdrücklich dazu, anlässlich von Allerheiligen und Allerseelen die Gräber zu besuchen und für die Verstorbenen zu beten. „Von größeren Familienzusammenkünften möge aber heuer in diesem Zusammenhang Abstand genommen werden“, heißt es weiter. Die Bischöfe betonen auch: „Wie bei jedem Gottesdienst wird gerade auch zu Allerheiligen und Allerseelen in den Kirchen der Verstorbenen gedacht und für sie gebetet werden.“

Im Interview mit Kathpress bekräftigte der Bischofskonferenz-Vorsitzende Lackner die Vorgangsweise und den Appell der Bundesregierung, heuer auf Feier und Familientreffen rund um Allerheiligen zu verzichten: „Für uns als Christen ist das gemeinsame Gebet für die Toten, denen wir vieles verdanken, überaus wichtig. Wir bedauern sehr, dass sich die Situation in den vergangenen Wochen derart zugespitzt hat und wir nun hinsichtlich der gemeinsamen Friedhofsfeiern Regelungen treffen müssen.“

Als katholische Kirche wollen man „wie bisher verantwortungsvoll mit der schwierigen Situation umgehen und daher dem Ersuchen der Regierung und der Landeshauptleute nachkommen, dass das christliche Totengedenken heuer nur im kleinsten Rahmen stattfinden soll“, sagte der Salzburger Erzbischof und schloss: „Bitte beten wir für die Verstorbenen und besuchen wir die Gräber unserer Lieben, aber diesmal nicht im Rahmen gemeinsamer Feiern oder größerer Familienzusammenkünfte.“

Persönliches Gebet am Grab und zu Hause

Vorschläge, wie man das persönliche Gedenken für die Verstorbenen zu Hause und am Grab gestalten kann, sind zu finden unter www.dioezese-linz.at/allerheiligen

Der Eigenverantwortung der Friedhofsbesucher kommt große Bedeutung zu: „Es ist wichtig, dass sie am Grab genügend Abstand zu Personen einhalten, die nicht mit ihnen im gleichen Haushalt leben. Ist dies nicht möglich, ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zu empfehlen. Auch eine gewisse Disziplin beim Begrüßen und Verabschieden ist ratsam – ein aufmerksamer Blickkontakt ist in Corona-Zeiten sinnvoller und sicherer als ein Händedruck oder eine Umarmung.“

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