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VÖCKLABRUCK. Vor weniger als drei Jahren wurde der Bildungscampus Vöcklabruck in der Salzburgerstraße feierlich eröffnet. Bereits jetzt fehlt es an mindestens fünf Klassenräumen. Besonders der steigende Integrationsbedarf im gesamten Bezirk führt zur bestehenden Raumnot. Ebenfalls steigt der Bedarf an Nachmittagsbetreuungsplätzen stark an.

  1 / 2   Bürgermeister Peter Schobesberger und Bildungsstadträtin Bianca Lindinger am Dach des Schulgebäudes, das „aufgestockt“ werden soll. (Foto: SPÖ)

Um das Betreuungsangebot zu steigern, hat die Stadtgemeinde eine provisorische Hortgruppe im Hof des OKH (Offenes Kulturhaus) errichtet. Nach den Herbstferien werden dort zusätzlich 17 Kinder aufgenommen. Binnen weniger Monate konnte Personal gefunden und eine Räumlichkeit aus mehreren neuen Containern samt Einrichtung gebaut werden. Die Projektkosten lagen bei rund 140.000 Euro. „Bildung und Kinderbetreuung sind in Vöcklabruck Nummer eins. Mit einem derart steigenden Bedarf ist es sportlich Schritt zu halten“ so Bildungsstadträtin Bianca Lindinger.

Planungen für Schulaufstockung wurden gestartet

Um eine dauerhafte Lösung der Raumnot zu bekommen, gibt es Planungen für eine Schulaufstockung. Bis zu sechs Klassenräume könnten dort entstehen. „Wir sind derzeit in Abstimmung mit der Bildungsdirektion und der Förderstelle im Land Oberösterreich. Da es sich um eine Integrationsschule für den ganzen Bezirk handelt, brauchen wir eine entsprechende Förderung. Nur so können wir das Projekt stemmen“, sagt Bürgermeister Peter Schobesberger. „Ich danke allen Beteiligten im Rathaus, dem Hortpersonal und den tollen Leuten vom Bauhof für ihren Einsatz bei der neuen Hortgruppe. Zeit- und Kostenrahmen wurden dank der guten Zusammenarbeit eingehalten“, so der Bürgermeister zum Abschluss.


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