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Altenheim Frankenmarkt: Leerstand wegen Fachkräftemangels

FRANKENMARKT. Sparen ist angesagt, auch in der Gemeinde Frankenmarkt. Und man will schuldenfrei werden. Ein für die Gemeinde niedrigerer Strompreis gibt für heuer etwas Spielraum. Projekte laufen trotzdem. Im Alten- und Pflegeheim können Plätze trotz Bedarfs nicht vergeben werden. 

Im Alten- und Pflegeheim Frankenmarkt müssen Plätze aufgrund von Personalmangel frei bleiben. (Foto: Mac)

Der Spatenstich für das neue Depot der FF Raspoldsedt wird im Frühling erfolgen. Die Wehr feierte im vergangenen Jahr ihr 100-Jahr-Jubiläum. Das derzeitige Haus entspricht nicht mehr den Anforderungen, für zwei Einsatzfahrzeuge gibt es nur eine Ein- beziehungsweise Ausfahrt. Im Finanzplan sind für das Vorhaben 1,1 Mio. Euro budgetiert.

Im Altenheim wurden die kaputten Warmwasserleitungen ausgetauscht. Die Hälfte der Bewohner wurde für die Zeit der Bauarbeiten ins Seniorenheim nach Attnang-P. verlegt, das hat gut funktioniert. Mit September konnte man das Haus wieder uneingeschränkt nutzen. Wobei der oberste Stock leer bleibt, weil 25 Zimmer aufgrund von Personalmangel unbelegt bleiben müssen. Fachkräfte, wie Pflegeassistenten und Fachsozialbetreuer, sind dringend gesucht. Heimleiterin Sabrina Hötzinger gibt unter Tel. 07684/6506-16 gerne Auskunft. Mit 2026 ist das Heim von der Gemeinde an den Sozialhilfeverband (SHV) gegangen. Für die Bewohner hat sich nichts geändert, 56 Personen sind hier derzeit untergebracht. Der Bedarf wäre gegeben.

Die Kinderbetreuung bei den Kleinen kommt an ihre Grenzen. In den Krabbelgruppen gibt es zu wenig Platz. Als Übergang für mehr Platz ist eine Containerlösung in Vorbereitung, die Ende März in Betrieb gehen soll. Der Zuzug in Frankenmarkt ist da, die ISG plant in nächster Zeit Bauprojekte.

Zwei Sonnensegel überspannen seit kurzem den Platz zwischen Musikschule und Gemeindeamt. Die Tücher schützen nicht nur vor der Sonne, sondern auch vor Regen. 60 Prozent der Kosten wurden dabei übrigens von der EU getragen, weil es sich um ein Leader-Projekt handelt.

Im Rahmen eines Pilotprojekts mit der Energie AG kommt in der Mittelschule ein 100 kWh-Speicher für den Strom aus den Photovoltaikanlagen (600 kWh). Über die gemeindeinterne Energiegemeinschaft werden damit alle Häuser mit Strom versorgt. Ebenfalls in der Mittelschule ging die zweite Generation der digitalen Tafeln mit LED (Touch-Screen) in Betrieb. Auf diese digitalen Tafeln wird in den Ferien auch in der Volksschule umgestellt.    


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